Göttinger Friedenspreis: Lange Arbeit gegen Hass

Hier findet die Ausstellung statt: Eingangsportal des Max-Planck-Gymnasiums in Göttingen. Foto: Kopietz

Göttingen. Der Göttinger Friedenspreis 2015 wird am Samstag an Irmela Mensah-Schramm verliehen. Die Stiftung Dr. Roland Röhl ehrt Mensah-Schramm für ihren jahrzehntelangen Einsatz gegen rechtsextreme Schmierereien und Nazisymbole.

Mensah-Schramm hat in den vergangenen 28 Jahren fast 100.000 Aufkleber und Schmierereien entfernt: rechtsextreme, schwulenfeindliche, antisemitische oder rassistische Parolen an Hauswänden, Stromkästen, U-Bahn-Sitzen.

Seit Mitte der Neunzigerjahre zeigt sie in ihrer Wanderausstellung “Hass vernichtet” eine Auswahl an Parolen, die sie vor dem Wegputzen fotografiert hat. Die Ausstellung ist vom 9. bis 24. März, montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr, im Max-Planck-Gymnasium, Theaterplatz 10, zu sehen.

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 6. März, 15.30 Uhr im Max-Planck-Gymnasium. Es sprechen dann Dr. Wolfgang Schimpf, Schulleiter des Max-Planck-Gymnasiums und Ulrich Holefleisch, Bürgermeister der Stadt Göttingen. Anschließend stellt sich die „Hate-Destroyerin“ den Fragen der Schülerinnen und Schüler, die mit eigenen künstlerischen Arbeiten, Buttons und einer szenischen Collage zeigen wollen, dass im Max-Planck-Gymnasium eine Willkommenskultur besteht und Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung keinen Platz haben. (pdg)

Weitere Informationen zur Ausstellung auch unter www.hassvernichtet.de

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