Sieger des Schüler-Wettbewerbs in Hannover ausgezeichnet

Göttinger Gymnasien erfolgreich bei Rechen-Wettbewerb "Mathematik ohne Grenzen"

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Mathematik-Rechenwettbewerb: Die Schüler des Göttinger Felix-Klein-Gymnasiums belegten in Niedersachsen den zweiten Platz. 

In Hannover wurden die niedersächsischen Gewinner des Schülerwettbewerbs „Mathematik ohne Grenzen“ ausgezeichnet. Zu den Siegern zählten auch Göttinger Gymnasien. 

Dabei waren das Theodor-Heuss- und das Felix-Klein-Gymnasium aus Göttingen unter den Gewinnern. Angetreten waren in diesem Jahr in Niedersachsen 143 Klassen der zehnten und elften Jahrgänge mit fast 3400 Schülern.

Ganz nach oben auf das Siegertreppchen kletterten Schüler des Gymnasiums Johanneum aus Lüneburg und der Bismarckschule Hannover. Auf den zweiten Platz rechnete sich die 10mn des Theodor-Heuss-Gymnasiums aus Göttingen sowie die 11k4 des Göttinger Felix-Klein-Gymnasiums. Sie können sich jeweils über ein Preisgeld von 300 Euro freuen.

Felix-Klein-Gymnasium auch bei Junior-Wettbewerb erfolgreich

Seit 2018 wird auch der Junior-Wettbewerb für niedersächsische Schulen angeboten, dessen Aufgabenstellungen denen des „großen“ Wettbewerbs ähneln: Acht Aufgaben waren innerhalb von 45 Minuten zu lösen, von jeder Aufgabe durfte jede der 60 Klassen nur eine Lösung abgeben. Die besten Ergebnisse lieferten Schüler der Schillerschule Hannover und der 6mn des Felix-Klein-Gymnasiums Göttingen.

In Niedersachsen wird der Wettbewerb von der Mathematikfachgruppe der Schillerschule Hannover organisiert. Finanzielle Unterstützung erhält sie dabei von der Stiftung NiedersachsenMetall. 

„Schüler erleben Mathematik im Unterricht zu häufig als trockene Theorie ohne Praxisbezug“, sagt Olaf Brandes, Geschäftsführer der Stiftung Niedersachsen Metall. „Die anwendungsorientierten Fragestellungen im Wettbewerb hingegen erwecken die Mathematik zum Leben.“

9000 Klassen in 30 Ländern lösen die gleichen Aufgaben

Das Besondere des Wettbewerbs „Mathematik ohne Grenzen“: Weltweit lösen rund 9000 Klassen in 30 Ländern auf fast allen Kontinenten am gleichen Tag die gleichen Aufgaben. 

Die mehr als 214 000 Schüler erarbeiten die Aufgaben gemeinsam im Klassenverband – neben mathematischem Geschick sind Teamgeist, Zeitmanagement und Fremdsprachenkenntnisse gefragt, da eine Frage in einer europäischen Fremdsprache gestellt und in dieser beantwortet werden muss.

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