Göttinger „Herzenswunsch-Krankenwagen“ für Todkranke kommt

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Freiwillige Helfer vom Malteser Hilfsdienst erfüllen Patienten ihren letzten Wunsch.

Göttingen. Mit „Herzenswunsch-Krankenwagen" wollen die Malteser in mehreren Städten in Niedersachsen, darunter auch Göttingen, sterbenskranken Menschen letzte Wünsche erfüllen.

In Celle und Braunschweig bieten insgesamt rund 50 Helfer den Service bereits an - auch Göttingen folgt bald.

Sanitäter bringen dabei die Patienten mit dem Krankentransporter an ihre Sehnsuchtsorte, wie etwa ans Meer, zu Verwandten in Süddeutschland oder einfach noch einmal nach Hause, wie Sprecher Michael Lukas vom Malteser Hilfsdienst der Diözese Hildesheim am Montag mitteilte.

In Osnabrück, wo das Projekt im vergangenen Frühjahr in Niedersachsen startete, gibt es bereits gute Erfahrungen. „Die Anfragen sind vielseitig“, berichtete der dortige Projektleiter Dennis Lindemann. „Ein junger Patient hat sich zum Beispiel gewünscht, noch einmal ein Spiel von Borussia Dortmund zu sehen.“ Als Vorbild diente Lindemann zufolge das Projekt „The Wish Ambulance“ aus Israel und ein vergleichbarer Dienst der Malteser Leverkusen.

Spenden 

An allen Standorten arbeiteten die Malteser eng mit stationären Hospizen zusammen. Wenn im Rettungs- oder Krankentransportwagen genügend Platz sei, könne auch ein Angehöriger mitfahren.

Die Patienten und ihre Begleiter müssten für die Fahrten nichts zahlen. Ein sterbenskrankes Kind mit seinen Eltern zur Ostsee zu fahren, koste rund 420 Euro, die Fahrt nach Süddeutschland rund 1500. Dafür würden Spenden benötigt.

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