Göttinger Initiativen fordern Aufnahme von 50 Flüchtlingen

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Raus aus den überfüllten Lagern: Das fordern Göttinger Initiativen. 

Göttingen. Mehrere Göttinger Freiwilligeninitiativen fordern von Stadt und Landkreis Göttingen jeweils 50 Flüchtlinge aus den überfüllten Lagern entlang der Balkanroute aufzunehmen.

Laut einer Pressemitteilung der Initiativen seien der Platz zur Unterbringung vorhanden: „Allein in Göttingen sind hunderte Plätze in verschiedenen Unterkünften frei“, heißt es darin.

Selbst eine Unterkunft wie die Siekhöhe, welches von den Göttinger Initiativen im Grunde abgelehnt wird, „wäre erträglicher als die Bedingungen, unter denen die Geflüchteten derzeit leben müssen.“ Ziel sei, dass viele Kommunen ihre Bereitschaft zur Aufnahme von Geflüchteten formulieren, erklärt Konrad Kelm, Abgeordneter der „Linke-Piraten-Partei“ -Kreistagsgruppe, die in einem Antrag den Landkreis zur Aufnahme von 50 Flüchtlingen aus griechischen Camps aufgefordert hat.

Eine solche Aufnahme entspreche jedoch nicht den Verteilungsverfahren, erklärt Detlef Johannson, Pressesprecher der Stadt Göttingen. Diese habe sich bislang bewährt. 

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