Göttinger Jazzfestival im November

Göttinger Jazzfestival soll mit geändertem Konzept starten: Jetzt schlägt´s 44

Organisatoren des 44. Göttinger Jazzfestival stehen zusammen für ein Gruppenbild.
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Frohen Mutes, dass das 44. Göttinger Jazzfestival über die Bühnen gehen wird sind die Organisatoren um Festival-Geschäftsführer Sebastian Otto (von links), Hilmar Beck, Dr. Ove Volquartz, Jan Stümpel, Jörg Bachmann, Sven von Samson und Johannes Förster – alle vom veranstaltenden Verein Jazzfestival Göttingen

Die 44. Auflage soll diesmal definitiv vom 5. bis 13. November stattfinden – mit weniger Publikum und angepasstem Konzept.

Göttingen – 2020 hatte das Göttinger Jazzfestival trotz umsichtiger Planungen wegen der Corona-Pandemie kurzfristig abgesagt werden müssen.

„Bei allem gebotenen Abstand möchte das Festival wie immer nah dran sein an dem, was im Jazz gerade Spannendes geschieht“, sagt Hilmar Beck, stellvertretender Vorsitzender des ausrichtenden Vereins Jazzfestival Göttingen.

Der präsentiert ein breites Spektrum an internationalen und regionalen Bands. Auftreten werden diese im Deutschen Theater, im Alten Rathaus, im „Esel“ in Sülbeck, in der Marienkirche sowie im Kino Méliès.

„Das rege Treiben auf den drei Bühnen des Deutschen Theaters und abseits davon wird aber in diesem Jahr nicht möglich sein“, betont der Vereinsvorsitzende Dr. Ove Volquartz. „Wir bieten aber an jedem der beiden DT-Abende zwei herausragende Gruppen auf der großen Bühne als Doppelkonzert.“

Am Freitag, 12. November, präsentiert die estnische Sängerin und Pianistin Kadri Voorand mit ihrem Duopartner Mihkel Mälgand am Kontrabass „ein Wunderwerk an Vokalkunst und Soundmagie“. Danach tritt die kanadische Saxophonistin Jane Bunnet mit Maqueque auf, ein Ensemble kubanischer Musikerinnen, „das eine energetische Mischung aus rhythmusgetriebenen Jazz und afrokubanischen Melodien“ verspricht.

„Am Samstag, 13. November, beginnt das Quintett Monk´s Casino um den Pianisten Alexander von Schlippenbach, das sich der respektlosen Interpretation des Werkes von Thelonious Monk verschrieben hat“, berichtet Volquartz. Den Abschluss des Abends bietetQud-Virtuose Rabih Abou-Khalil, „einem Grenzgänger zwischen den Welten von traditioneller arabischer Musik und europäischer Klassik bis zum Jazz“.

Die Gruppen spielen an beiden Abenden in zwei Schichten: einmal beide nacheinander um 20 Uhr und dann noch einmal um 22.30 Uhr. „Dazwischen wechselt das Publikum“, sagt Hilmar Beck. Ein Abendticket gelte also für ein Doppelkonzert.

Normalerweise spielen dann im DT auch die Bands aus der Region. Diese wunderbare Mischung kann diesmal nicht entstehen. Die regionalen Gruppen treten an anderen Tagen und Orten auf. Sie spielen in den genannten Spielstätten, dazu auch im Hainberg-Gymnasium, wo zwei Schüler-Bigbands auftreten. Das Kino Méliès zeige an zwei Abenden den „extrem sehenswerten Film ‘Jazz an einem Sommerabend‘“.

Jazzfestival-Geschäftsführer Sebastian Otto bittet alle Besucher, sich fortlaufend auf der Homepage www.jazzfestival.de über die aktuellen Entwicklungen auch bezüglich der Corona-Regeln zu informieren. Sein Appell: „Bringen Sie sich so auf den aktuellen Stand.“

Zudem gibt es laut Otto auf der Internetseite viele Infos über die Künstlerinnen und Künstler, die das 44. Göttinger Jazz-Festival zum Erlebnis machen werden. „Bei den Vorverkaufsstellen in Stadt und Region liegen auch Programmhefte kostenlos aus“, sagt Otto. (Per Schröter/Thomas Kopietz)

KARTENVORVERKAUF

Der Kartenvorverkauf hat begonnen. Karten sind bei allen Vorverkaufsstellen erhältlich sowie online über jazzfestival-goettingen.de und reservix.de.

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