Göttingen: Jusos haben gewählt

Der neue Vorstand der Jungsozialisten aus Göttingen ist im Amt

Die neuen Vorstände der Jusos Göttingen (von links, hinten): Hauke Bruns, Oliver Lietz, Nina Nellen, Daniel Friedrichs, Janina Schmidt, Jan Scharte. Vorn: Jannik Boensch, Suad Alamri, Cédric Frein, Nasreen Shah, Hannah Dißelbeck. Nicht im Bild ist Hannah Paul.
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Die neuen Vorstände der Jusos Göttingen (von links, hinten): Hauke Bruns, Oliver Lietz, Nina Nellen, Daniel Friedrichs, Janina Schmidt, Jan Scharte. Vorn: Jannik Boensch, Suad Alamri, Cédric Frein, Nasreen Shah, Hannah Dißelbeck. Nicht im Bild ist Hannah Paul.

Auf der jährlichen Konferenz von Juso-Stadtverband und Unterbezirk wurden beide Vorstände gewählt. Die Konferenz fand in diesem Jahr unter Corona-Bedingungen in der Jugendherberge Göttingen statt.

Göttingen – Hannah Dißelbeck löste nach Angaben der Jusos Göttingen die langjährige Vorsitzende Larissa Freudenberger als Vorsitzende ab. Diese war nicht erneut zu Wahl angetreten. Im Unterbezirksvorstand sind außerdem die Finanzbeauftragte Nina Nellen sowie die stellvertretenden Vorsitzenden Nasreen Shah, Hauke Bruns, Daniel Friedrichs, Oliver Lietz und Jan Scharte. Der Stadtverbandsvorstand besteht künftig aus Suad Alamri, Cédric Frein, Hannah Paul, Jannik Bönsch und Kassiererin Janina Schmidt.

Die Vorstände stellen ihr Programm unter das Motto „Seid tapfer und unverzagt, trotz alledem.“ „Durch die Corona-Pandemie sind für uns noch einmal einige Themen in den Vordergrund gerückt“, sagt Dißelbeck, „Wir müssen gegen den Rückfall in patriarchale Strukturen und alte Rollenbilder vorgehen.“ Zudem dürften Pflegekräfte und anderes Krankenhauspersonal in ihrem Kampf um bessere Löhne und Bedingungen nicht alleine gelassen werden. Die Pandemie verschärfe außerdem die Situation von Flüchtlingen dramatisch. „Das dürfen wir nicht vergessen“, sagt sie: „Unser Arbeitsmotto soll zeigen – wir wollen nicht den Mut verlieren, sondern die Dinge angehen.“

Auch knapp 50 Anträge seien beschlossen worden. Darunter „Dem Morgenrot entgegen – unser Fahrplan für die Kommunalwahl 2021“ und „Rassismus raus aus den Köpfen und den Schulen!“. Mit einem weiteren Antrag setzten die Jusos ein deutliches Zeichen gegen rechte Netzwerke bei Bundeswehr und Polizei.  (Fabian Becker)

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