Antrag der SPD

Göttinger Kiessee wird flacher: Verlandung soll verhindert werden

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Im Sommer ein Idyll: Die SPD sorgt sich um den Göttinger Kiessee und fordert, den See auszubaggern. 

Göttingen. Der Göttinger Kiessee wird immer flacher. Deswegen beschäftigt sich nun der Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität nach einem SPD-Ratsantrag damit, wie die drohende Verlandung des Freizeit-Idylls verhindert werden soll.

Man habe, so schreibt es die Partei in einer Pressemitteilung, die Wassersport-Vereine am See besucht. Dort sei ersichtlich geworden, dass die sportliche Betätigung immer schwieriger werde. „Der Kiessee ist, das haben auch seitens der Stadt bereits 2006 in Auftrag gegebene Gutachten bestätigt, an einigen Stellen weniger als einen Meter tief“, erklärt der sportpolitische Sprecher und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Christian Henze.

„Jährlich wird er durch den weiteren Eintrag von Sedimenten um etwa 1,6 Zentimeter flacher. Seit 2006 dürfte er daher an einigen Stellen nunmehr weniger als 80 Zentimeter tief sein.“

Einstimmiger Beschluss

Die Mitglieder der SPD-Ratsfraktion wiesen mit ihrem Antrag in einer Ratssitzung darauf hin, dass die immer weiter voranschreitende Ablagerungen „erhebliche Auswirkungen auf das gesamte Naherholungsgebiet – nicht nur für die sportliche Nutzung des Kiessees – haben werde.“

Um die Probleme am Göttinger Kiessee dauerhaft zu lösen, schlug die SPD-Fraktion vor, ein Ausbaggern des Kiessees oder andere geeignete Maßnahmen zu prüfen. Letztendlich wurde einstimmig beschlossen, den Antrag im Umweltausschuss zu behandeln.

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