Göttinger Klima-Karte

Essbare Eislöffel statt Plastik - 500 Nutzer erhalten Überraschung für klimafreundlichen Konsum

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Die Göttinger Klima-Karte ist ein Erfolg: 500 Teilnehmer wurden mit einem Paket belohnt. Darüber freuen sich (von links) Tony Hartwig und Andreas Rinas-Schmidt vom Bioladen Burgstraße, Eva Holst (Klimaschutz Stadt Göttingen), Projektleiter Benjamin Dörr, Armin Schülbe (EKM), Frederike Breyer (Pro-City) und Doreen Fragel von der Energieagentur.

Wer klimafreundlich in Göttingen einkauft beziehungsweise im Café oder Restaurant isst und trinkt, bekommt eine Belohnung.

Göttingen – 500 Nutzer der Klima-Karte erhielten bereits das Überraschungspaket.

Göttinger Klima-Karte: 35 Läden ziehen mit

35 Geschäfte, Restaurants und Cafés machen inzwischen bei dem Projekt mit. Die Teilnehmer bekommen eine kleine Klappkarte mit 16 Feldern. Wer beispielsweise eine Einkaufstasche mitbringt, auf einen Plastikstrohhalm verzichtet oder einen Mehrweg-Becher benutzt, erhält einen Stempel. Ist die Karte voll, so bekommt der Teilnehmer ein Klimaschutz-Paket im Wert von etwa zehn Euro.

Göttinger Klima-Karte: Klimaschutz-Paket als Belohnung

In dem Baumwollbeutel sind unter anderem ein Obst- und Gemüsenetz, Bambus-Trinkhalme, ein wiederverwendbarer Becher sowie ein Bienenwachstuch als Ersatz für Frischhaltefolie enthalten. Finanziert wird das Projekt der Energieagentur und der Stadt Göttingen vom Bundesumweltministerium und von der gemeinnützigen GmbH „Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten“, die vom Energieversorger EAM gefördert wird. 

Klima-Karte: Kommt bei Konsumenten gut an

„Gern unterstützt die EKM solche Klimaschutzprojekte, die nah am Bürger sind und vor allem Wirkung zeigen“, sagt Armin Schülbe. Bei den Verbrauchern kommt das Angebot gut an: „Viele fragen auch in Geschäften nach der Klima-Karte, die sich bisher noch nicht am Projekt beteiligen. Diese Nachfrage weckt häufig das Interesse in den Läden, sich ebenfalls am Projekt zu beteiligen“, macht Benjamin Dörr von der Energieagentur deutlich.

Kllima-Karte: Eisdielen mit essbaren Eislöffeln dabei

Positive Erfahrung mit der Klima-Karte hat auch Tony Hartwig vom Bioladen an der Burgstraße gemacht: „Damit kommt man mit den Kunden sehr schnell zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit ins Gespräch.“

Passend zum Frühjahr werden demnächst auch einige Eisdielen in das Projekt einbezogen. Sie geben anstatt von Plastik-Löffeln essbare Eislöffel an ihre Kunden aus. Weitere Informationen gibt es im Internet.

earg.de/klimashoppen

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