Zehn Bewerber fürs Direktmandat

Göttinger Kreiswahlausschuss: Egon Heinz darf nicht kandidieren

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Das Göttinger Kreishaus: Hier tagte am Freitag der Kreiswahlausschuss.

Göttingen. Zehn Kandidaten werden sich bei der Bundestagswahl am Sonntag, 24. September, um das Direktmandat im Göttinger Wahlkreis 53 bewerben. Der Einzelbewerber Egon Heinz musste am Freitag vom Kreiswahlausschuss in der Uni-Stadt abgelehnt werden.

Folgende zehn Kandidaten treten nun an: Fritz Güntzler (CDU), Thomas Oppermann (SPD), Jürgen Trittin (Bündnis 90/Die Grünen), Konrad Kelm (Die Linke), Konstantin Elias Kuhle (FDP), Pierre Hillebrecht (AfD), Dana Rotter (Piraten), Rainer Nowak (Freie Wähler), Kay Langemeier (MLPD) und Dr. Christian Prachar (Die Partei).

Nicht auf dem Stimmzettel erscheinen wird Egon Heinz: Der Göttinger wollte als Einzelbewerber unter dem Kennwort „1.050,- € Netto“ kandidieren, hatte allerdings keine Unterstützungsunterschriften beim Kreiswahlausschuss vorgelegt.

Außerdem fehlte die „Wählbarkeitsbescheinigung“ von Heinz. Das ist laut Bundeswahlleiter eine Urkunde, mit der die Gemeinde bestätigt, dass ein Wahlbewerber „wählbar“ ist. Eine solche Bescheinigung ist erforderlich, um sich überhaupt für ein Mandat im Deutschen Bundestag oder im Europäischen Parlament bewerben zu können.

Die Direkt-Kandidaten von Die Partei, Piraten und der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD) hatten genügend Unterschriften vorlegt. Die übrigen Parteien waren von der Vorlage der Unterschriften befreit, da sie im Bundestag beziehungsweise in Landtagen vertreten sind.

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