Göttinger Kultursommer: Fünf Gründe, warum man hingehen sollte

Göttinger Kultursommer 2016: Schauspielerin Katja Riemann wird mit einem literarisch-musischen Programm zum Thema „Engagement“ zu den Theatertagen kommen. Foto: nh

Göttingen. Wenn die anderen Kulturschaffenden im Urlaubshotel die Handtücher auf die Liegen legen, geben die Göttinger „Kultis“ Gas. Der Kultursommer 2016 bietet die schiere Vielfalt. Wir sagen, warum man hingehen muss:

Rock im Wald

Das preiswerte wie qualitätsreiche Open-Air in der wunderschönen Musik-Arena im Kaiser-Wilhelm-Park rutscht daher ein Stück weiter nach hinten: Am 19. und 20. August gibt es die bewährt spannende Mischung von lokalen Bands, Alt-Rockern und aufstrebenden Jungstars. Für Letztere steht Namika, die weit mehr als den Mega-Hit „Lieblingskind“ zu bieten hat. Headliner sind auch SAGA Dazu kommen mit MEUTE und FATCAT spannende Gruppen, die entdeckt werden wollen,

Kultur-Mix

Kabarett, Literatur, Musik: Der Mix macht den Kultursommer aus. Wobei der Kabarett-Anteil 2016 etwas knapper ausfällt, was keine böse Absicht ist, sondern eine logische Folge, wie Margot Blotevogel vom Kulturamt sagt: „Wir haben tolle Zusagen von Autoren, Schauspielern und Musikern bekommen.“

Spaßmacher

Sind auch dabei: Mit Musik und Spaß – Göttinger Kultursommer 2016: Nessi Tausendschön und William Mackenzie. Foto: nh

Reiner Kröhnert kommt am Samstag, 30. Juli, mit dem Kabarett-Programm „Mutti Reloaded“ ins Alte Rathaus. Lustig wird es auch mit Lars Reichow und seinem Musik-Kabarett: „Freiheit!“ für freie Menschen mit freiem Geist gibt es am Samstag, 6. August. Lachen zur Musik ist auch mit Nessi Tausendschön und William Mackenzie am Sonntag, 24. Juli, angesagt.

Starke Schauspieler

Gleich zum Auftakt am Sonntag, 26. Juni, im Deutschen Theater kommt eine große Schauspielerin: Suzanne von Borsody zeichnet mit dem Trio Azul ein literarisch-musikalisches Porträt von Frida Kahlo. Die Veranstaltung, die pfiffigerweise terminlich die Fußball-EM-Spiele geschickt umdribbelt, ist inzwischen ausverkauft. Die aus dem Eifel-Krimi „Mord mit Aussicht“ bekannte Caroline Peters liest den Klassiker „Dr. Jekyll und Mr.Hyde“ (Freitag, 1. Juli). Aus dem Fernsehen ist auch Michael Gwisdek ein bekanntes Gesicht. Er liest mit Ehefrau Gabriela aus deren Krimi „Nachts kommt die Angst“ (Sonntag, 17. Juli). Peter Lohmeyer kommt im Rahmen der Theater Tage und liest aus Enzensbergers „Die große Wanderung“.

Theater-Tage

Die Theater Tage, bekannt geworden im Innenhof, nun auf der Bühne im Deutschen Theater, gibt es seit 20 Jahren. Zum Jubiläum bieten sie Stars und ein Thema, das ein Muss ist in diesen Tagen und Jahren: „Migration und Menschlichkeit“. So haben alle Akteure mit diesem alle bewegenden Thema zu tun oder haben sich anderweitig sozial engagiert.

Das „Boat-People Projekt“ ist nicht nur preisgekrönt, sondern stets aktuell. Schön, dass sie als Göttinger mit „Flutlicht“ im IWF am Freitag, 12. August, dabei sind. Nicht minder beeindruckend: Thomas Sarbacher und der Einblick in die arabische und afrikanische Kultur; Izzeldin Abuelaisch mit „Ich werde nicht hassen“ sowie Katja Riemann zum Abschluss mit dem Musik/Text-Abend „Engagement“.

Der Vorverkauf läuft bereits – in Göttinger Vorverkaufsstellen und online unter www.reservix.de

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