Empfehlung einer Fachjury

Göttinger Kunstquartier: Berliner Büro soll Hof gestalten

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Das Göttinger Kunstquartier von der Düsteren Straße aus gesehen: Wenn es nach einer Fachjury geht, soll ein Berliner Büro den Innenhof gestalten.

Göttingen. Das Büro „Stefan Bernard Landschaftsarchitekten“ soll den Kunstquartier-Innenhof (KuQua) zwischen Nikolai- und Turmstraße, Düsterer Straße und Nikolaikirchhof gestalten.

Das empfiehlt eine Fachjury, die die Stadt Göttingen eingeladen hatte, am vergangenen Dienstag in einer mehrstündigen Sitzung gekommen, berichtet die Stadt.

Der Innenhof des Kunstquartiers soll ganzheitlich gestaltet werden, da die etwa 1300 Quadratmeter große Fläche nicht Teil des Hochbauwettbewerbes für das Kunsthaus gewesen ist. Die Stadt Göttingen hatte vier Landschaftsplanungsbüros aufgefordert, einen ersten Entwurf abzugeben.

Laut Aufgabenstellung sollten interessante und innovative Ideen für den gesamten Innenhofbereich eingereicht werden, um das Areal landschaftsplanerisch zu gestalten, einen Bezug zum Thema „Kunst“ herzustellen und gleichzeitig einen attraktiven Ort für Kinder mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen.

Auf Grundlage der vier eingereichten Pläne wurde der Öffentlichkeit mit einem Workshop und per Onlinekommentierung die Möglichkeit geboten, sich über die Entwicklung der Freiräume im Kunstquartier zu informieren und sich an der Gestaltung des KuQua-Innenhofs zu beteiligen.

Die überarbeiteten Entwürfe wurden von einer aus Fach- und Sachverständigen zusammengesetzten Jury bewertet. Der Bauausschuss der Stadt wird nach der Sommerpause – voraussichtlich im August – über die Empfehlung des Gremiums beraten.

Alle Entwürfe können auf der KuQua-Homepage eingesehen werden.

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