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Göttinger Lichterlauf ist wichtigstes Benefiz-Event für Verein Elternhilfe

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Von: Per Schröter

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Das Lichterlauf-Organisationsteam.
Das Lichterlauf-Organisationsteam rund um Dagmar Hildebrandt-Linne (vorne links) und Andreas Lindemeier (rechts) freut sich auf die sechste Auflage der beliebten Breitensport- und Benefizveranstaltung. © Per Schröter

Endlich wieder in Präsenz: Der Göttinger Lichterlauf sammelt am 2. Oktober wieder Spenden für den Verein Elternhilfe für das krebskranke Kind.

Göttingen – Nach zweijähriger Zwangspause kann am 2. Oktober mit dem Lichterlauf am Göttinger Kiessee eine der beliebtesten Breitensportveranstaltungen Göttingens und gleichzeitig eine der wichtigsten Benefizveranstaltungen für den Verein Elternhilfe für das krebskranke Kind endlich wieder in Präsenz stattfinden.

Nach seiner Premiere 2017 hatte der Göttinger Lichterlauf jedes Jahr mehrere tausend Menschen an den Kiessee gelockt, wo sie laufend oder gehend ihre Runden drehen und Geld für den Verein „Elternhilfe für das krebskranke Kind“ spenden konnten.

Göttinger Lichterlauf: Runden drehen um den Kiessee und damit Gutes tun für den Verein Elternhilfe

Weil Massenveranstaltungen wie diese in den beiden vergangenen Jahren wegen Corona nicht möglich waren, hatten die Organisatoren als Alternative die „Lichterlaufwoche“ ins Leben gerufen, bei der sich Menschen eine Woche lang allein oder in kleineren Gruppen unter freiem Himmel bewegen und anschließend für das Elternhaus für das krebskranke Kind spenden konnten.

„Die Lichterwochen waren als Lösung während Corona toll, aber sie können das unglaubliche Event in Präsenz nicht ersetzen“, sagt Dagmar Hildebrandt-Linne, Mitorganisatorin des Lichterlaufs und Geschäftsführerin des Elternhauses Göttingen, das vom Verein Elternhilfe für das krebskranke Kind betrieben wird.

So habe das Spendenaufkommen der beiden Lichterlaufwochen jeweils rund 30.000 Euro unter dem der drei vorangegangenen Lichterläufe gelegen. Und der Verein ist gerade in diesen Zeiten auf Spenden dringend angewiesen.

Elternhilfe für das krebskranke Kind: Wichtigste Benefiz-Veranstaltung für den Verein

Umso glücklicher sind die Veranstalter, dass der sechste Göttinger Lichterlauf jetzt wieder in Präsenz stattfinden kann. „Der Countdown läuft und wir sind alle unheimlich aufgeregt“, sagt Hildebrandt-Linne. Am Sonntag, 2. Oktober, geht es wie immer nicht um Zeiten und Platzierungen.

Vielmehr können die Teilnehmer in ebenso stimmungs- wie eindrucksvoller Atmosphäre um den Kiessee laufen oder walken, um anschließend für jede absolvierte Runde einen Betrag ihrer Wahl im Spendenzelt abzugeben. Dabei wird den Teilnehmenden neben eindrucksvollen Lichteffekten, die nach Einbruch der Dunkelheit die Laufstrecke und den gesamten Kiessee verzaubern und die in diesem Jahr erstmals komplett aus LED-Lichtern bestehen wird, auch akustisch einiges geboten.

Zahlreiche Bands und Solisten aus der Region machen rund um den See auf diversen Bühnen Musik und sorgen so mit dafür, dass es für alle Teilnehmer ein bleibendes Erlebnis werden wird.

Weil Corona nach wie vor ein Thema ist, haben sich die Organisatoren in diesem Jahr allerdings bewusst gegen ein großes Bühnenprogramm entschieden. „Damit es keine Ballung vor der Bühne und somit möglichst viel Mobilität gibt“, sagt Mitorganisator Andreas Lindemeier.

Zum Schutz in der Pandemie: Kleineres Bühnenprogramm als in den Vorjahren

Los geht es um 18.30 Uhr mit dem Kinderlauf, der auf verkürzter Strecke stattfindet und etwa eine halbe Stunde dauert. Um 19.30 Uhr gehen dann die Erwachsenen auf den 2,4 Kilometer langen Rundkurs, wobei jeder Teilnehmende für sich entscheiden kann, ob er laufen, walken oder einfach nur spazieren gehen will.

„Wegen der vielen Menschen möchten wir allerdings darum bitten, dass keine Walkingstöcke benutzt und zum Wohle der Tiere auch keine Hunde mitgebracht werden“, betont Mitorganisator Andreas Lindemeier.

„Nachdem Sponsoren bereits großzügig unsere Ausgaben für die Vorbereitungen abgedeckt haben, gehen die Spenden, die am Veranstaltungstag eingehen, in vollem Umfang an die Elternhilfe“, betont Dagmar Hildebrandt-Linne. Als Erinnerung an den Lauf würde jeder, der Geld spendet, ein kleines Erinnerungsgeschenk erhalten. „In diesem Jahr kein Blinklicht aus China, sondern ein besonderes Produkt aus der Region“, sagt sie. (Per Schröter)

goettinger-lichterlauf.de

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