Kandidat für Oberbürgermeisterwahl

Göttinger Linke schickt Edgar Schu ins Rennen um den Posten als Oberbürgermeister

Edgar Schu (Göttinger Linke), Ein Mann mit zusammengebundenen Haaren lächelt in die Kamera
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Edgar Schu (Göttinger Linke)

Die Wählergemeinschaft Göttinger Linke hat Edgar Schu als Oberbürgermeisterkandidaten nominiert. Kulturleben und kommunaler Wohnungsbau sind nur zwei Punkte auf seiner Agenda.

Göttingen – Mit Edgar Schu bewirbt sich ein weiterer Kandidat für das Amt des Göttinger Oberbürgermeisters. Die Wählergemeinschaft Göttinger Linke nominierte den 51-jährigen Diplom-Chemiker einstimmig für die Entscheidung am 12. September 2021.

In den 2000er-Jahren wurde Schu als bundesweiter Koordinator von Sozialprotesten und bereits 2005 mit der Forderung eines gesetzlichen Mindestlohns bekannt.

Oberbürgermeisterwahl in Göttingen: 2016 in den Stadtrat gewählt

Schu, der 2016 in den Rat der Stadt gewählt wurde, hat seither in verschiedenen Ratsausschüssen erfolgreich mitgearbeitet: Als Mitglied des Bauausschusses hatte für ihn die Schaffung bezahlbaren Wohnraums und der Erhalt städtischer Grundstücke Priorität.

Außerdem setzte er sich insbesondere für die Interessen der Bewohner des Holtenser Bergs ein. Im Finanzausschuss war die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge sein Anliegen.

Besondere Aufmerksamkeit möchte er dem kulturellen Leben in Göttingen widmen. Es dürfe nicht mehr sein, dass durch die langfristige Festlegung finanzieller Mittel auf Großprojekte wie das KuQua die Vielfalt, die das Göttinger kulturelle Leben auszeichnet, stark eingeschränkt wird.

Oberbürgermeisterwahl in Göttingen: Wohnungsbau, Rekommunalisierung der Stadtwerke, Busnetzausbau, günstigere Fahrkarten

Schu hat konkrete Ziele: „Ein deutlich verstärkter kommunaler Wohnungsbau, die Rekommunalisierung der Stadtwerke und – zur Erreichung der Klimaziele – der Ausbau des Busnetzes bei gleichzeitig vergünstigten Fahrkarten können finanziert werden: Die wirklich Reichen in unserer Gesellschaft sollen endlich angemessen Steuern zahlen, anstatt in Krankenhäuser, Stadtwerke, Verkehrsnetze und Wohnungsgesellschaften zu investieren und daraus Gewinne zu ziehen.“

Neben Schu bewerben sich um das Amt des Göttinger Oberbürgermeisters unter anderem Petra Broistedt (SPD), der parteilose Dr. Ehsan Kangarani (wird von CDU und FDP unterstützt) sowie Doreen Fragel (Grüne). (Bernd Schlegel)

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