Medis spenden Blut

Göttinger Medizinstudierende treten bei bundesweitem Wettbewerb zur Blutspende an

Hochschulgruppe mit (von links) Vanessa von Arps-Aubert, Luisa Pfeiffer, Lotta Brüning, Leonie Freiin von Saß, Simon Dedroogh, Eine Gruppe junger Menschen sitzt auf einer Treppe und lacht in die Kamera
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Blutspende-Botschafter: Die Hochschulgruppe mit (von links) Vanessa von Arps-Aubert, Luisa Pfeiffer, Lotta Brüning, Leonie Freiin von Saß, Simon Dedroogh sowie (nicht auf dem Bild) Merle Göben will zum Blutspenden motivieren.

Die Medizinstudierenden in Göttingen machen wieder bei einem bundesweiten Wettbewerb zur Blutspende mit. Bis zum 4. Juni versuchen sie, so viele Blutspenden wie möglich zu sammeln.

Göttingen – Welche medizinische Fakultät kann bundesweit die meisten Blutspenden einwerben? Bis zum 4. Juni haben die Göttinger Medizinstudierenden Zeit, diese Frage für sich zu entscheiden. Im vergangenen Jahr sammelten die Medis in vier Wochen 1272 Blutspenden und schafften es damit unter die Top 3 bei dem Wettbewerb.

Unter dem Motto „Medisspendenblut“ rufen Medizinstudierende der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) zusammen mit dem Blutspendedienst „Blut für‘s Klinikum“ zu der Aktion auf. Auch Nicht-Medis können mitmachen und spenden.

Der diesjährige Wettbewerb rufe gezielt auch medizinisches Personal dazu auf, zur Blutspende zu gehen, meldet die UMG. Dafür wurde eine neue Kategorie in den Bewertungskatalog aufgenommen.

Blutspende der Göttinger Medis: „Blutspende-Botschafter“

Mehr Menschen zum Blutspenden zu motivieren und damit mehr Menschen aktiv zu helfen, sei das Anliegen der Hochschulgruppe „Blutspende-Botschafter“, die den bundesweiten Wettbewerb vor Ort in Göttingen organisieren.

„Natürlich ist Blutspenden immer und zu jeder Zeit sehr wichtig. Denn die Blutreserven werden immer knapper“, sagt Merle Göben, die im vierten Semester Humanmedizin studiert. „Wir möchten Menschen dazu bewegen, das erste Mal oder auch nach längerer Zeit wieder Blut zu spenden.“

Hintergrund: Deutschlandweit ist ein Rückgang an Blutspenden zu verzeichnen, insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie. Allein der Blutspendedienst der UMG bekam im vergangenen Jahr zehn Prozent weniger Blutspenden im Vergleich zum Vorjahr.

Blutspende der Göttinger Medis: Spenden für Patientenversorgung wichtig

Dabei sei Blut durch nichts zu ersetzen und Blutspenden gesunder Menschen seien oftmals sogar lebensrettend, heißt es von Seiten der UMG. Vor allem seien Blutspender und -spenderinnen von großer Bedeutung, die regelmäßig spenden, um die Patientenversorgung in der Region zu sichern.

Der Blutspendedienst der UMG ist an zwei Standorten vertreten: „Blutspende im Klinikum“ an der Robert-Koch-Straße 40, und „Blutspende am Campus“ an der Weender Landstraße 1. Weitere Informationen gibt es unter medisspendenblut.de und blutspende.umg.eu. (Kornelia Schmidt-Hagemeyer)

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