Göttinger Nordstadt: Abriss von Sartorius hat begonnen

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Platz für Neues: Hier soll ab 2018 nach dem Wegzug des Unternehmens ein gemischtes, lebendiges Viertel entstehen. 

Göttingen. In der Nordstadt tut sich was. Die Abrissarbeiten auf dem Sartoriusgeklände zwischen Hannoverscher Straße, Daimlerstraße und Annastraße sind bereits voll im Gange.

Hier soll ab 2018 nach dem Wegzug des Unternehmens auf den Sartorius-Campus ein gemischtes, lebendiges Viertel entstehen.

Am kommenden Dienstag, 21. März, lädt die Stadt Göttingen zu einer Informationsveranstaltung ein, um die weiteren Entwicklungen der städtebaulichen Rahmenplanung für die Nordstadt vorzustellen. Ab 18 Uhr soll der aktuelle Planungsstand für das Quartier im Kuppelsaal des Christophorushauses, Haus 5 Wiesenfeldt, im Christophorusweg 3 erläutert und diskutiert werden.

Das Planungsbüro ASTOC aus Köln wird die zentralen Inhalte des Rahmenplans präsentieren, der als Leitfaden für die zukünftige städtebauliche Entwicklung in der Nordstadt dienen soll. Außerdem wird der aktuelle Stand der vorbereitenden Untersuchungen erläutert werden, die derzeit überarbeitet werden. Diese Arbeiten sind Voraussetzung für einen Antrag auf Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm des Landes Niedersachsen. Hierzu berichtet das Büro plan zwei aus Hannover und informiert über erste Maßnahmenvorschläge.

Im Jahr 2016 hatten in Kooperation zwischen der Stadt Göttingen und der Firma Sartorius bereits mehrere öffentliche Infoveranstaltungen zu den Themen Rahmenplan Nordstadt und Masterplan Sartorius stattgefunden. Der Rahmenplan Nordstadt sowie die aktualisierten vorbereitenden Untersuchungen will der Ausschuss für „Bauen, Planung und Grundstücke“ in seiner Sitzung am 06. April 2017 beraten. Sie sollen dem Rat der Stadt Göttingen am 12. Mai 2017 zum Beschluss vorgelegt werden.

Der Aufnahmeantrag für das Städtebauförderungsprogramm des Landes muss bis zum 31. Mai 2017 beim Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung eingereicht werden. 

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