Unterstützung für die Uni-Medizin

Göttinger Optiker unterstützt Kinderklinik mit Visieren

Visiere für die Kinderklinik: Direktorin Jutta Gärtner, Optiker Björn Schreiner und Psychologe Michael Lingen mit Klinikmitarbeitern im Hintergrund. Foto: Michael Caspar

24 Visiere des Herstellers Schweizer mit jeweils einigen Plexiglasscheiben zum Wechseln hat der Göttinger Optiker Björn Schreiner der Kinderklinik der Universitätsmedizin Göttingen gespendet.

„Wir mussten uns bisher mit Visieren behelfen, die uns Mitarbeiter der Zahnmedizin aus Overhead-Folien hergestellt haben“, berichtet die Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Prof. Dr. Jutta Gärtner. Um so mehr würden sie sich über die Markenprodukte frenen.

„Einige unserer Mitarbeiter können bei der Arbeit keine der in der Klinik vorgeschriebenen Mund-Nasen-Masken tragen“, erläutert Gärtner. Logopäden müssten den Kindern zum Beispiel Mundbewegungen vormachen. „Visiere verwenden wir auch im Umgang mit Kleinkindern, denen Masken Angst einjagen“, ergänzt Diplom-Psychologe Michael Lingen.

„Die Universitätsmedizin hat in den vergangenen Monaten enorme Unterstützung von Bürgern, Einrichtungen und Firmen erhalten“, sagt Pressesprecher Stefan Weller. Real Göttingen habe ihnen 8000 Osterhasen, Arco 2000 Ostereier und Häagen Dasz 8000 Eisportionen gespendet. Konditor Cortes habe die COVID-Stationen mit Torten versorgt. Im Uniklinikum seien frische Pizzen und vegane Getränke eingegangen. Viele Künstler hätten zwischen den Bettenhäusern Fensterkonzerte gegeben. Das Junge Theater habe an Ostern eine Performance gemacht.

„Wir erhalten zudem Schutzkleidung und Schutzmasken“, führt Weller aus. Geldspenden gingen ein. Der Göttinger Laborausstatter Sartorius fördere die Forschung mit 500 000 Euro. Das Klinikum sei „sehr dankbar“ für diese „wohlwollenden und positiven Gesten“ aus der Region.  zmc

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