Göttinger Pastorin leitet Predigerseminar

Göttingen/Loccum. Die Göttinger Pastorin Adelheid Ruck-Schröder wechselt ins Kloster Loccum bei Nienburg. Die 58-Jährige wird zum 1. September Leiterin des Predigerseminars der Evangelischen Landeskirche Hannovers.

Als Nachfolgerin von Christian Stäblein, der Propst in Berlin wird, ist sie zukünftig für die Ausbildung angehender Pastoren zuständig. Ruck-Schröder ist Pastorin der Göttinger Stephanusgemeinde und wurde in Westfalen ordiniert. 2004 wechselte die promovierte Theologin in die Evangelische Kirche im Rheinland und war acht Jahre lang Berufsschulpfarrerin in Saarbrücken.

Ruck-Schröder ist Mitglied im Vorstand der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Göttingen. Seit November 2012 prüft sie in der hannoverschen Landeskirche im Zweiten theologischen Examen.

Adelheid Ruck- Schröder

Neben Veröffentlichungen in religionspädagogischen Fachzeitschriften hat die zweifache Mutter Radioandachten und Predigtmeditationen verfasst. Sie war von November 2010 bis September 2012 Sprecherin des „Wortes zum Sonntag“ in der ARD, seit 2013 ist sie Autorin und Sprecherin von Morgenandachten im NDR.

Das Predigerseminar im Kloster Loccum, das 1163 als Zistersienser-Kloster gegründet wurde, ist die einzige Ausbildungsstätte für Vikare der Landeskirchen in Niedersachsen und Bremen. Etwa 100 Männer und Frauen werden dort pro Jahr nach dem Studium auf den Pfarrberuf vorbereitet.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.