42. Jazzfestival in Göttingen

Renommierte Musiker beim Göttinger Jazzfestival

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Sie sind erneut beim Jazzfestival dabei: Die Göttinger Schüler der IGS, die mit ihrer Blues Brothers Band am Freitag, 8. November, auftreten. 

258 regionale, nationale und internationale Musiker auf acht Bühnen: Das erwartet die Besucher beim 42. Göttinger Jazz Festival vom 2. bis 10. November.

An diesen neun Tagen verwandelt sich Göttingen wieder in eine Jazz-Metropole, die bekannten sowie unbekannteren Künstlern ein Podium bietet. Was 1978 als ein Bigband-Festival für Oldtimer-Fans begann, ist mittlerweile Tradition.

Neben dem Deutschen Theater (DT), wo die Künstler auf drei Bühnen auftreten, gibt es auch Veranstaltungen im Uni-Klinikum, in der Kreuzkirche, im Lumière, in der Musa, im Alten Rathaus und bei KIM-Kultur sowie im „Esel“ bei Einbeck. Insgesamt stehen an den Festivaltagen 37 Veranstaltungen auf dem Plan.

Eröffnungskonzert mit Céline Rudolph

Das Eröffnungskonzert am Samstag, 2. November, gibt die Musikerin Céline Rudolph, ab 20 Uhr im Esel, Deichstraße 11, Einbeck-Sülbeck.

An den Kerntagen Freitag und Samstag, 8. und 9. November, sind insgesamt 28 Konzerte im Deutschen Theater geplant – von Weltklassemusikern bis hin zu regionalen Künstlern.

An zwei Flügeln auf der Großen Bühne sitzen ab 20 Uhr am Freitag, 8. November, der Kasseler Musiker Edgar Knecht und Aeham Ahmad, ein aus den Trümmern Palästinas geflüchteter Pianist.

Ab 22 Uhr steht die polnische E-Bassistin Kinga Glyk mit einer Mischung aus Jazz, Pop und Funk auf der Großen Bühne. Für „rotzfreche“ Klänge sind die sieben jungen Musiker von Botticelli Baby bekannt. Sie treten ab 24 Uhr auf der Großen Bühne auf.

Göttinger Schüler sind dabei

Unter den Musikern sind auch Göttinger Schüler der IGS, die mit ihrer Blues Brothers Band am Freitag, 8. November, ab 19.15 Uhr auf der Studiobühne stehen. Ab 20.30 Uhr gibt es, auch auf der Studiobühne, Klangwelten „zwischen Trance, Jazz und Elektronik“, mit dem „HSV“, den selbsternannten Nichtabsteigern der Tonallianz Göttingen/Hannover.

Am Samstag, 9. November, steht mit dem britischen Saxophonisten Julian Siegel im Quartett mit Post-Bop-Sound eine der wichtigsten Stimmen der blühenden Jazzszene seine Landes auf der großen Bühne im Deutschen Theater.

Im Anschluss folgt der Pianist Gregory Privat aus Martinique im Trio mit modernem, universalem Jazz mit karibischem Akzent. Danach spielt die österreichische Jazz-Band Shake Stew.

Jazz auch im Uni-Klinikum

Klassischen Jazz gibt es am Samstag ab 23.15 im Keller des DT von den New Orleans Syncopators. Neben den Konzerten steht auch ein Jazz-Gottesdienst mit dem Najawe-Trio in der Kreuzkirche, ein Jazz-Frühstück mit den Swing Club Cats im Uni-Klinikum und ein Workshop auf dem Plan. 

Auch eine musikalisch begleitete Lesung von der deutschen Jazz- und Soulsängerin Uschi Brüning am Mittwoch, 6. November, gehört zum Programm. Beginn ist um 20 Uhr im Alten Rathaus. Im Kino Lumiére läuft der Film „As Time Goes By In Shanghai“. 

Karten: Auch im Deutschen Theater und in der Tourist-Information am Alten Rathaus sowie im Internet unter jazzfestival-goettingen.de

Die Preise variieren je nach Veranstaltungsort und Ermäßigungen. Eine Eintageskarte für das DT kostet 37 Euro, an der Abendkasse 42 Euro. Ein Ticket für beide Tage im DT kostet 64 Euro, an der Abendkasse 69 Euro.

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