Bauwagen soll im September fertig sein

Göttinger Schüler bauen das „Tiny-Haus“

Ein „Tiny-Haus“ will eine Produktionsschulklasse der Berufsbildenden Schule 2 (BBS 2) bauen.
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Ein „Tiny-Haus“ will eine Produktionsschulklasse der Berufsbildenden Schule 2 (BBS 2) bauen. (Symbolbild)

Die Produktionsschulklasse an der Göttinger Berufsbildenden Schule 2 (BBS 2) baut ab Mitte April ein sogenanntes „Tiny-Haus“. Dabei handelt es sich um einen bewohnbaren Bauwagen, den die Schüler nach eigenen Wünschen gestalten. Mit dem Projekt sollen die Schüler zum selbstständigen Lernen motiviert werden.

Göttingen – Fachlich begleitet und beraten werden sie von einem Trainer des Werkzeug-Anbieters Bosch, mit dem der BBS  2-Bildungsgang Holztechnik kooperiert. Er stellt auch die Schutzausrüstung und Elektrowerkzeuge und übernimmt die Kosten für den Innenausbau des Bauwagens. Ziel von Bosch wiederum ist es, durch das Bauprojekt die Bedürfnisse junger Handwerker besser kennenzulernen, um ihnen daraus abgeleitet maßgeschneiderte Produkte anbieten zu können. Das Bauprojekt soll voraussichtlich im September abgeschlossen und der Bauwagen dann an den Bosch-Hauptsitz in Leinfelden überführt werden.

An der BBS 2 Göttingen: von links Dieter Schulze (BBS 2), Thomas Eva, Kreisrat Marcel Riethig, Bernd Wübbenhorst (Schulleiter BBS 2) und Nico Coy (BBS 2).

„Soziales Engagement trägt gerade dann Früchte, wenn es die Adressaten aktiv mit einbindet“, lobt Kreisrat Marcel Riethig (SPD) das Projekt. Unterstützt werden die Schüler auch vom Förderverein der BBS 2 Göttingen. Dieser stellt Frühstück und Mittagessen bereit und zahlt an die Schüler, die in ihrer Freizeit weiter an dem mobilen Haus arbeiten, einen Praktikumslohn. (Jan Trieselmann)

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