Göttinger Schüler für Integrationsarbeit geehrt

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Ein dickes Lob gab es für die für die Arbeit der Schüler von sechs Göttinger Schule für ihr Engagement bei der Integration von Mitschülerinnen und Mitschülern an ihren Schulen. 

Göttingen. Die Stadt Göttingen hat im Rahmen einer Feierstunde im Alten Rathaus Schülerinnen und Schüler von sechs Schulen für ihre Integrationsarbeit gewürdigt und ausgezeichnet.

Die Astrid-Lindgren-Grundschule hat das Projekt Sprachpaten initiiert: In jedem Jahrgang gibt es ein bis zwei hilfsbereite Kinder, die Neuankömmlingen erklären, wie etwas funktioniert, Anweisungen der Lehrer übersetzen und beim Einleben helfen.

Vom Felix-Klein-Gymnasium wurde die Zehntklässlerin Dima Obed ausgezeichnet. Sie gibt Arabisch sprechenden Flüchtlingen Nachhilfe in Deutsch.

Das Max-Planck-Gymnasium hat ein Sportprojekt ins Leben gerufen. Dabei treffen sich Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen in ihrer schulfreien Zeit mit Flüchtlingen unterschiedlicher Nationen und treiben Sport. Unter anderem stehen typische deutsche Kinderspiele auf dem Programm, aber auch Badminton, Fußball und andere Sportarten. Die Mannschaften sind immer gemischt.

Mit Flüchtlingen Sport treiben und darüber hinaus Kochen, lautet im Otto-Hahn-Gymnasium die Devise.

Das Projekt wurde von Schülerinnen und Schülern eigenständig geplant, vorbereitet und umgesetzt.

Von der Geschwister-Scholl-Gesamtschule wurde das Engagement von Glena Hamza aus der 12. Jahrgangsstufe gewürdigt. Sie gibt ehrenamtlich Nachhilfe für Kinder, meist mit Migrationshintergrund. Außerdem unterstützt sie junge Flüchtlinge beim Ausfüllen von Formularen und ist Ansprechpartnerin für Probleme ihrer Mitschüler aus der Sprachlernklasse.

Glena Hamza hat 2015 das START-Stipendium für engagierte Jugendliche mit Migrationshintergrund erhalten und kümmert sich nun auch um neue Stipendiaten. Weiterhin hat sie das Sommerfest für Flüchtlinge an ihrer Schule hauptverantwortlich organisiert.

Die letzte Auszeichnung ging an vier Schülerinnen und Schüler der Georg-Christoph-Lichtenberg- Gesamtschule. Sie unterstützen und helfen in besonderer Weise zwei Schülerinnen aus Eritrea, den Schulalltag in ihrer Klasse zu bewältigen.

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