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Göttinger Schülerzeitung: Dritter Platz bei Landeswettbewerb für „Planckton“

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Von: Lea-Sophie Mollus

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Direkt ein großer Erfolg: Mit ihrer ersten Ausgabe von „Planckton“ belegen die Schüler des Göttinger Max-Planck-Gymnasiums den dritten Platz bei dem landesweiten Wettbewerb „unzensiert“.
Direkt ein großer Erfolg: Mit ihrer ersten Ausgabe von „Planckton“ belegen die Schüler des Göttinger Max-Planck-Gymnasiums den dritten Platz bei dem landesweiten Wettbewerb „unzensiert“. © Leo-Sophie Mollus

Das ist ein großer Erfolg für die Schülerzeitungsredaktion des Göttinger Max-Planck-Gymnasiums. Sie kam beim Landeswettbewerb auf Platz drei in der Kategorie Gymnasium.

Göttingen – „Unzensiert.“ So lautet der Titel des Wettbewerbs für Schülerzeitungen in Niedersachsen, bei dem der Jugendmedienverband Junge Presse Niedersachsen (JPN) unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Stephan Weil die besten zeitungen und Blogs an niedersächsischen Schulen sucht. Eine davon hat der Verband in Göttingen gefunden: „Planckton“, die Schülerzeitung des Max-Planck-Gymnasiums, hat in der Kategorie Gymnasium den dritten Platz belegt.

„Wir fühlen uns bestärkt in unserer journalistischen Arbeit“, sagt Tina Lüers, die als Kunst- und Deutschlehrerin die Schüler der „Planckton“-Redaktion betreut. Die Auszeichnung mache sie auch deswegen stolz, weil die Schülerzeitung erst im Juni 2021 nach längerer Pause wieder an den Start gegangen sei.

Vielfältiges Themenfeld

An „Planckton“ beteiligt sind Schüler aus allen Jahrgangsstufen – ein vielfältiger Mix aus Themen und Stilen ist also garantiert. In Redaktionssitzungen werden die Themen besprochen. „Grundsätzlich können sie aber schreiben, was sie wollen“, sagt Lüers, die den Schülern als ehemalige Redakteurin mit dem nötigen Fachwissen zur Seite steht.

Die Zeitung, die momentan etwa dreimal im Jahr erscheint, umfasst vier Ressorts: Politik, Kultur, Schule und Buntes. Womit sich die jungen Redakteure in ihren Artikeln befassen, hänge von ihren den individuellen Interessen ab. Dabei gehe es neben dem Schulalltag auch weit darüber hinaus, so Lüers.

Geschichten über Promis, Filme und Bücher finden in „Planckton“ genauso Platz wie kritische Auseinandersetzungen mit regionalen und überregionalen Themen. In der aktuellen Ausgabe finden sich unter anderem Texte über den Dannenröder Forst oder Verschwörungstheorien. Für Letzteren wurde 13-Klässler Lukas Behnen sogar mit einem Sonderpreis ausgezeichnet, der mit 500 Euro dotiert ist.

Der Preis ist ein Überraschungspaket

Von der Jury gelobt wurden vor allem das breitgefächerte Themenfeld mit viel Politik und Kultur, die kritische Berichterstattung, das professionelle Layout und die guten Grafiken – alles aus Schülerhand, Ex-Redakteurin Lüers steht lediglich unterstützend zur Seite.

Was genau sie gewonnen haben, wissen die Schüler und ihre Lehrerin gar nicht. Es solle wohl ein Paket mit zahlreichen journalistischen Büchern und Materialien sein – „sozusagen ein Überraschungspaket“, sagt Lüers und lacht. Weitere Infos gibt es hier. (Lea-Sophie Mollus)

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