Göttingen

Göttinger Start-up für Nachhaltigkeit prämiert: Fairwandler-Preis für Unternehmen Kulero

Das Kulero-Team steht um einen runden Stehtisch, jede der vier Personen hält mehrere essbare Löffel in den Händen
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Das Kulero-Team mit seinen essbaren Löffeln, die es in verschiedenen Geschmacksrichtungen gibt.

Das Göttinger Unternehmen Kulero ist kürzlich für sein Engagement in Sachen Nachhaltigkeit ausgezeichnet worden. Das Team erhielt den „Fairwandler“-Preis der Karl Kübel Stiftung.

Bensheim/Frankfurt/Göttingen – Das Göttinger Start-up-Unternehmen Kulero ist kürzlich von der Bensheimer Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie ausgezeichnet worden – und zwar für ein Projekt, dass „innovative Lösungen zum Umweltschutz und nachhaltigen Konsum“ bietet, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Rede ist von essbarem Besteck.

Begonnen hat das Team um Juliane Schöning, Hemant Chawla und Theo Hollweg mit essbaren Löffeln. „Unser wichtigstes Ziel ist die Vermeidung von unnötigem Plastikmüll“, sagen sie. Jedes Jahr würden weltweit mehrere Milliarden Plastiklöffel nach nur kurzem Gebrauch weggeworfen. Das belaste die Umwelt und verbrauche viele Ressourcen.

Göttinger Unternehmen erhält Preis für Nachhaltigkeit: Essbare Löffel

Auch Produkte wie Einwegbesteck aus Holz oder Bioplastik seien nicht sehr ressourcenschonend und da zudem im Juli dieses Jahres Einwegbesteck aus Plastik verboten wird, hat Kulero sich eine umweltschonende, nachhaltige Alternative überlegt.

„Unsere essbareren Löffel werden von unseren Partnern und Partnerinnen in Indien unter fairen Bedingungen hergestellt“, heißt es in der Mitteilung. „Sie bestehen zu 100% aus natürlichen Zutaten und enthalten keine Konservierungsstoffe oder künstliche Aromen.“

Göttinger Unternehmen erhält Preis für Nachhaltigkeit: Preisgeld und Unterstützung

Als Zutaten würden verschiedene Mehlsorten, Salz, Wasser sowie natürliche, geschmackgebende Stoffe wie Gewürze, Kräuter oder Kakao verwendet. Deshalb seien sie auch vegan.

Neben Kulero sind weitere vier Teams für ihr Engagement für Fairness, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung ausgezeichnet worden. Jede Inititiative erhielt laut Mitteilung ein Preisgeld in Höhe von 2500 Euro und praktische Unterstützung aus dem Ehrenamtlichen-Netzwerk des Fairwandler-Preises. (Sarah Schnieder)

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