Spenden für Projekte gegen Kinderarbeit

Göttinger Sternsinger sammeln über 45.000 Euro

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Sternsinger Göttingen im Alten Rathaus.

Göttingen. „Da kommen die Könige mit ihrem Stern“: Mit ihrem Mottolied haben die Sternsinger aus dem Bereich Göttingen einen beachtlichen Spendenbeitrag gesammelt. Exakt 45 218 Euro und 28 Cent kamen durch den Einsatz von 267 Mädchen und Jungen zusammen.

Auch der Göttinger Dechant Wigbert Schwarze freute sich über die hohe Summe: „Wir hatten nicht damit gerechnet, dass wir den Betrag noch einmal steigern können.“ Vergangenes Jahr wurden knapp 41 000 Euro gesammelt.

Clara schreibt den Segensspruch der Sternsinger ans Rathaus.

Nachdem die Kinder beim Sternsinger-Empfang im Alten Rathaus ihre Lieder noch einmal präsentierten, durfte Sternsingerin Clara auf einer Leiter noch den Segensspruch über die Rathaustür schreiben. Anschließend wurden die Mitarbeiter beider Rathäuser gesegnet.

Seit Jahresbeginn waren im gesamten Dekanat zwischen Bovenden und Landwehrhagen 267 Kinder als Sternsinger unterwegs, ob in Hann. Münden, Gleichen, Friedland, Adelebsen, Dransfeld oder Göttingen. Dabei besuchten und segneten die Kinder über 1700 Haushalte. Aber auch Kindergärten, Schulen, Kirchen, Rathäuser und Seniorenheime standen auf dem Programm. 89 Erwachsene haben die Kinder und Jugendlichen während der Aktion begleitet.

Die Göttinger Sternsinger auf der Rathaustreppe.

Die 60. Aktion Dreikönigssingen stand unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ und zeigt damit beispielhaft an Indien, dass rund 150 Millionen Mädchen und Jungen auf der Welt arbeiten müssen. Die Spenden aus allen 27 deutschen Bistümern, wo insgesamt 300.000 Sternsinger unterwegs waren, werden daher für Hilfsprogramme genutzt, um die Kinderarbeit in Indien zu bekämpfen.

Bürgermeisterin Helmi Behbehani betonte in ihrer Rede noch einmal, wie wichtig der Kampf gegen Kinderarbeit sei. So kaufe die Stadt Göttingen etwa keine Produkte mehr, die von Kinderarbeitern hergestellt wurden.

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