Am Mittwoch in Nepal gestartet

Nach Tod von Professor: Göttinger Studentengruppe ist auf dem Heimweg

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Eine Aufnahme vom Flughafen Kathmandu: Über den kleinen Airport muss die Hilfe für Nepal abgewickelt werden.

Göttingen/Kathmandu. Die Göttinger Studenten sind auf dem Weg nach Deutschland. Die 15 Studierenden und ein wissenschaftlicher Mitarbeiter sind am Mittwoch in Kathmandu gestartet.

Starb beim Erdbeben: Matthias Kuhle.

Das bestätigte ein Sprecher der Universitä t Göttingen. Wann die Studenten in Deutschland ankommen, ist laut Uni-Sprecher noch nicht klar. Über die konkrete Reiseroute der Gruppe wurde nichts bekannt. Der Göttinger Professor Dr. Matthias Kuhle war mit der Gruppe im Himalaya unterwegs. Der Wissenschaftler war am Kopf von einem Steinschlag tödlich verletzt worden.

Der Uni-Sprecher betonte, dass es den Mitgliedern der Gruppe gut geht. Vor dem Abflug gab es lediglich spärlich Telefonkontakt mit der Gruppe, sagte der Sprecher. Die Studierenden und der wissenschaftliche Mitarbeiter sollen am Flughafen in Deutschland abgeholt werden. Dabei sollen sie von der Öffentlichkeit abgeschirmt werden.

Der internationale Flughafen von Kathmandu ist derzeit der Dreh- und Angelpunkt der internationalen Hilfe für Nepal. Der einzige internationale Airport des Landes hat lediglich eine Start- und Landesbahn, die nur 3050 Meter lang ist. Damit ist die Kapazität des Flughafens begrenzt. Internationale Großflughäfen haben in der Regel mindestens zwei Start- und Landebahnen von vier Kilometern Länge. Der Flughafen Frankfurt hat zum Beispiel vier Bahnen. 

Mittlerweile gibt es eine Trauerseite auf Trauer.de für Matthias Kuhle.

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