Wichtige Personalentscheidung

Göttinger Symphonie Orchester: Australier bald am Taktstock

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Wichtige Personalentscheidung: Nicholas Milton ist künftiger Dirigent des Göttinger Symphonie Orchesters.

Göttingen. Nicholas Milton wird Chefdirigent des Göttinger Symphonie Orchesters. Der Künstler wurde am Mittwoch offiziell vorgestellt.

Aktualisiert um 15.15 Uhr - Der Australier wird die Nachfolge von Christoph-Mathias Mueller im Sommer kommenden Jahres antreten. Bis dahin ist Milton weiterhin als Generalmusikdirektor und Chefdirigent am Saarländischen Staatstheater in Saarbücken tätig. Er studierte in Australien und in den Vereinigten Staaten. Seine Laufbahn als Musiker (50) begann der Dirigent zunächst als Geiger und Kammermusiker. Gastarrangements führten ihn wiederholt nach Wien und Berlin. In der aktuellen Spielzeit gibt Milton mit Cosi fan tutte sein Debüt an der Deutschen Oper in Berlin und inszeniert mit La Bohème und Salome zwei große Produktionen in Saarbrücken.

Vor etwa zehn Jahren lernte er erstmals das Göttinger Symphonie Orchester kennen. „Wir können zusammen wunderbare Erlebnisse haben“, freut sich Milton schon auf die Zusammenarbeit.

„Mit diesem Orchester kann ich wunderbar Musik gestalten“, ist sich Milton sicher. „Diese Musiker wollen mit mir spielen, die wollen ihr Bestes geben“, sagt der Musiker. „Und die spielen besser als sie können. Musik ist für mich ein Wunder und man hat hier die Möglichkeit, Wunder in die Realität zu bringen.“ Deswegen habe er sich für Göttingen entschieden, sagt der Künstler.

Er lobt gleichzeitig die Klasse des Göttinger Orchesters, das das größte Repertoire spielen könne – von Barock-Musik bis zu Pop und Filmmusik. Bei der Planung des neuen Programm will er etwas für jeden Geschmack finden.

Der Vertrag von Milton läuft auf vier Jahre. Während dieser Zeit wird auch die Göttinger Stadthalle, in der das Orchester oft auftritt saniert. Deshalb sollen dann in Göttingen beispielsweise die Aula der Uni, die Lokhalle und die Sparkassen-Arena für Konzerte genutzt werden. Außerdem will das Orchester verstärkt in der Region auftreten.

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