53 Veranstaltungen in neuer Saison

Göttinger Symphonieorchester: Meisterkonzerte, Blockbuster und Goldrausch

Freuen sich auf die Wiederaufnahme von Live-Konzerten: (von links) Alexander Busche, Nicholas Milton und Sascha John vom Göttinger Symphonieorchester.
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Freuen sich auf die Wiederaufnahme von Live-Konzerten: (von links) Alexander Busche, Nicholas Milton und Sascha John vom Göttinger Symphonieorchester.

Meisterkonzerte in der Lokhalle und symphonische Blockbuster in der Aula der Universität, Sonntagsmatineen mit Nachwuchskünstlern im Deutschen Theater (DT) sowie Filmmusik: 53 Live-Veranstaltungen plant das Göttinger Symphonieorchester (GSO) von September an.

Göttingen – Motto der Spielzeit 2021/22: „Mittendrin“. Klingt die Pandemie ab oder baut sich eine vierte Welle auf – trotz der schwer vorhersagbaren Entwicklung hat der Chefdirigent und künstlerische Leiter des GSO, Nicholas Milton, mit seinen Musikern und dem neuen Geschäftsführer Alexander Busche ein umfangreiches Programm erarbeitet. Fast 200 Seiten ist das aufwendig gestaltete Programmheft von einem der bedeutendsten Symphonieorchester Niedersachsens stark.

„Karten lassen sich ab sofort verbindlich reservieren, der Verkauf selbst erfolgt erst später“, führt Busche aus. Jeweils einen Monat im Voraus entscheidet der Kulturbetrieb, ob eine Veranstaltung stattfindet. So erspart sich der Klangkörper zeitraubende Rückabwicklungen. Abonnenten können ab Montag. 5. Juli, verbindliche Bestellungen tätigen. Das Orchester hofft, dass sich die Situation 2022 normalisiert.

Fünf Kammerkonzerte will das GSO mit „sensationellen Solisten“ geben, darunter Star-Cellistin Raphaela Gromes, kündigt Milton an. Geplant sind zwei Filmmusikabende. Bei einem begleitet das Orchester Charlie Chaplins Film „Goldrausch“.

An Musik heranführen möchten die Künstler Kinder und Jugendliche mit drei Familien- und den Pizzi&Cato-Clubkonzerten. Für ältere Teenager sowie Menschen, die sich keine Karten leisten können, sind die offenen Generalproben „Hereinspaziert“ gedacht. „Ein wichtiger Schwerpunkt ist die Förderung des Nachwuchses“, hebt Geschäftsführer Busche hervor. Bei drei Sonntagsmatineen treten Preisträger des Wettbewerbs Jugend musiziert auf. Sie fänden im DT einen „schützend-familiären Rahmen“, erklärt Milton und schwärmt von den „impulsiv-künstlerischen Talenten und ihrer sprühenden Energie“. Mit der Göttinger Ballettschule art la danse führt das GSO Tschaikowskis „Der Nussknacker“ auf.

Das Orchester, das in Göttingen auch in der Johanniskirche und der Aula der Waldorfschule auftritt, organisiert eigene Konzerte in Einbeck und Osterode. Hinzu kommen Dutzende Gastspiele im In- und Ausland.

„Das GSO hat während der Coronazeit weiter gearbeitet“, betont Sascha John, der Vorsitzende des Aufsichtsrats. Der NDR strahlt die entstandenen Konzertaufzeichnungen aus. Eine CD-Box mit dem symphonischen Werk von Johannes Brahms soll noch in diesem Jahr erscheinen. So startet das Orchester eingespielt in die Saison. Weitere Informationen gibt es hier. (Michael Caspar)

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