Bald weniger Helfer

Göttinger Tafel: Mehr Bedürftige, größere Räume

Tafel freut sich über Spende der VGH-Stiftung: (von links) Ulrich Hormann, erster Vorsitzender und Martina May, Geschäftsführerin der Göttinger Tafel zeigen Ulf Hasse, Regionaldirektor der VGH Göttingen die neue Spülmaschine, in die die Spende floss. Foto: Gewert

Göttingen. Immer mehr Menschen in Göttingen sind bedürftig. Die Göttinger Tafel hat auf die ansteigenden Zahlen reagiert und neue Räume eingerichtet. Knapp 180 Quadratmeter groß ist die neue Tafel, während die alten Räume 75 Quadratmeter maßen.

Die Folge: Die Bedürftigen mussten vor der Tafel anstehen. Das müssen sie jetzt nicht mehr. Anlässlich des Umzugs vom Jacobikirchhof in die Mauerstraße überreichte Ulf Hasse, Regionaldirektor der VGH Göttingen einen Scheck über 2.500 Euro. Das Geld floss in die neue Spülmaschine, die 13.000 Euro kostete.

Jährlich entstehen Kosten von rund 100.000 Euro für den Betrieb der Tafel. Hinzu kommen Miet- und Nebenkosten von 20.000 Euro. Summen, die ohne Spenden nicht zu stemmen sind. Eine Kalkulation fällt schwer, da man nie wissen könne, wie hoch die Einnahmen sind, schildert Martina May, Geschäftsführerin der Göttinger Tafel. Sie und Ulrich Hormann, erster Vorsitzender, freuen sich daher immer über Unterstützung.

Die neue Anlaufstelle hat genug Platz und auch an Lebensmitteln mangelt es nicht. Die Tafel steht derzeit vor einem ganz anderen Problem:

Ende des Jahres bricht das staatlich geförderte Projekt „Bürgerarbeit“ weg – und wird nicht erneut angeboten. Bis Dezember hat die Göttinger Tafel noch zwei Fahrer, die 60 Stunden im Einsatz sind. Die fallen bald weg. „Wir suchen dringend Fahrer und ehrenamtliche Helfer“, betont Martina May.

Wer Interesse hat, kann sich bei der Göttinger Tafel melden. Weitere Informationen zur Tafel gibt es im Internet:

Kontakt:  Göttinger Tafel; Mauerstraße 16/17; Göttingen, E-Mail: info@goettingertafel.org; Telefonisch erreichbar unter 0551/510 30

www.goettingertafel.org

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