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Göttinger Technolgiekonzern Sartorius setzt auf wissenschaftlichen Rat

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Von: Andreas Arens

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Blick auf eines der Sartorius-Gebäude in Göttingen: Der Technologiekonzern setzt auf den Rat und die Zusammenarbeit mit renommierten Wissenschaftlern. © Sartorius/nh

Göttingen – Der Göttinger Technologiekonzern Sartorius hat ab sofort einen Wissenschaftlichen Beirat. Wie das Unternehmen mitteilte, setzt sich das Gremium aus führenden Biotech-Experten zusammen.

Die fünf externen Berater sollen Schlüsseltechnologien und Anwendungsfelder der Zukunft identifizieren und entwickeln. Das soll es Sartorius dann ermöglichen, Allianzen mit Start-up-Unternehmen und anderen Partnern im Life-Science-Bereich einzugehen.

„Der unvoreingenommene Rat des Wissenschaftlichen Beirats wird Sartorius dabei unterstützen, eine vielfältige, externe Sichtweise auf die Trends der Branche zu bewahren, und die technologischen Initiativen von Sartorius zu steuern“, sagte Konzernchef Dr. Joachim Kreuzburg. Dr. Oscar-Werner Reif, Chief Technology Officer und Leiter der Abteilung Corporate Research bei Sartorius, erklärte: „Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats sind führende Experten in verschiedenen Life-Science-Bereichen, darunter Zelltherapie, Zelllinien-Engineering, Stammzellen, Zellanalytik und Biosensoren.”

Fünf Mitglieder

Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats:
Michael J. Betenbaugh, Professor für Chemie und Biomolekulare Technik, ist Vorsitzender des Department of Chemical and Biomolecular Engineering an der Johns Hopkins University in Baltimore;
Shana O. Kelley, Professorin an der University of Toronto und Mitglied der Departments of Chemistry, Biochemistry, Pharmaceutical Sciences and Biomedical Engineering;
Christine Mummery, Professorin und Leiterin des Department of Anatomy and Embryology am Leiden University Medical Center in den Niederlanden;
Yoav Shechtman, Assistant Professor am Department of Biomedical Engineering und Lokey Interdisciplinary Center for Life Sciences & Engineering am Technion Israel Institute of Technology;
Nigel Titchener-Hooker, Professor für Biochemie und Dekan des Ingenieurwesens am University College London, gewähltes Mitglied der Auswahlkommission UCL Provost und Chefredakteur der Zeitschrift „Food and Bioproducts Processing“.

Neue Kooperation

Zudem gab Sartorius bekannt, dass auf dem Campus des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern eine Kooperation gestartet wird. Im Sartorius-AI-Lab soll der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in Produkten des Unternehmens experimentell erprobt und weiterentwickelt werden.

„Moderne Methoden der Datenanalyse werden in der Biopharma-Branche bislang nur sehr begrenzt eingesetzt. Dies ist einer der Gründe für immer längere Entwicklungszeiten und steigende Kosten für Medikamente. Eine bessere Nutzung von Daten durch KI ist ein besonders vielversprechender Ansatz, um hier erhebliche Fortschritte zu erzielen“, sagte Konzernchef Dr. Joachim Kreuzburg.

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