Göttinger Unfallstatistik: Hohes Tempo, mehr schwere Unfälle

Stellten die Unfallzahlen vor: Polizeidirektor Rainer Nolte (links) und Polizeihauptkommissar Torsten Moschkau warnten vor den Gefahren durch die Handynutzung am Steuer. Foto: Schlegel

Göttingen. Zu hohes Tempo ist die Hauptursache für schwere Unfälle im Bereich Göttingen. Die Zahl der Unfälle stieg um 5,4 Prozent auf 7209.

Das wurde am Freitag bei der Vorstellung der Verkehrsunfallstatistik für Stadt und Landkreis Göttingen bekannt. In diesen Zahlen sind Unfälle auf den Autobahnen nicht enthalten. Zwölf Verkehrsteilnehmer kamen dabei ums Leben, vier mehr als im Vorjahr. Bei sieben Unfällen mit tödlichem Ausgang war zu hohe Geschwindigkeit im Spiel. Deshalb will die Polizei in diesem Jahr weiterhin intensiv das Tempo kontrollieren.

Die Zahl der Schwerverletzten verringerte sich leicht um ein Prozent auf 198. Allerdings stieg die Zahl der Leichtverletzten um mehr als zehn Prozent auf 1147.

Ein weiterer Grund für schwere Unfälle ist die Nutzung des Handys oder des Smartphones am Steuer. Deshalb wollen die Beamten dieses Phänomen verstärkt bekämpfen. Wer erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Außerdem droht Fahranfänger die Verlängerung der Probezeit von zwei auf bis zu vier Jahren. Inzwischen ist es so, dass am Steuer Textnachrichten nicht nur gelesen sondern auch geschrieben werden. Und auch Fahrradfahrer hat die Polizei immer wieder beim Tippen auf dem Mobiltelefon beobachtet. (bsc)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.