UMG reagiert auf Beschwerden

Göttinger Uni-Klinik: Busse halten wieder an der Treppe

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Wieder näher gerückt: Für Busnutzer ist der Haupteingang der Universitätsmedizin Göttingen wieder leichter zu erreichen. Die Busse fahren nun – trotz Baustelle – wieder näher auf der unteren Ebene an das Portal heran.

Göttingen – Gute Nachricht für Busnutzer: Die Stadtbusse fahren ab sofort wieder bis an den Treppenaufgang zum Haupteingang der Uni-Klinik.

Damit ist das Hauptgebäude wieder auf kurzem Weg erreichbar. Möglich macht das eine Sofortmaßnahme der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) auch aufgrund von Beschwerden: Die wegen Bauarbeiten gesperrte Busspur zum Liegendkranken-Eingang wurde wieder geöffnet – aber nur für Busse, nicht für Autos. Die Stadtbusse halten also wieder an der bisherigen Haltestelle stadtauswärts vor dem Treppenaufgang.

Es habe sich gezeigt, dass die wegen der Abrissarbeiten notwendige Verlegung der Ersatz-Bushaltestelle an die Robert-Koch-Straße, keine Dauerlösung sein könne, heißt es vonseiten der UMG. Die Busfahrgäste hatten so einen etwa 200 Meter langen Fußweg vor sich, der auch noch besonders für Rolli- und Rollator-Fahrer schwer zu bewältigen war.

„Diese kurzfristige Übergangslösung macht allen Besuchern des Universitätsklikums Göttingen direkte Anfahrt mit dem Stadtbus wieder möglich“, teilt die UMG mit. Und: Der von der UMG angekündigte Shuttle-Service mit Kleinbussen vom Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) ist damit nicht mehr notwendig.

Nun wolle man den neuen, alten Status Quo auch mittelfristig mit Göttinger Verkehrsbetriebe (GÖVB) und Stadt sicherstellen. Das ist nötig, weil wegen der Bauarbeiten am Baufeld für das neue Bettenhaus 1 und das Operationszentrum die dauerhafte Öffnung der Busspur nicht möglich sei. Alle drei Partner seien an einer „zügigen und nachhaltigen Lösung interessiert“, teilt die UMG mit. Mögliche Varianten würden in den nächsten Wochen nach Aufwand und anfallenden Kosten geprüft.

UMG-Vorstand Wirtschaftsführung und Administration, Dr. Sebastian Freytag, bedauert nachträglich die „Unannehmlichkeiten, die in den vergangenen Wochen Patientinnen und Patienten sowie Besuchern des Klinikums entstanden sind“.

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