Göttinger Uni-Vizepräsident Hoppe wechselt nach Erfurt

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Arbeitet zukünftig in Erfurt: Der bisherige Göttinger Uni-Vizepräsident Markus Hoppe wechselt als Staatssekretär nach Thüringen.

Göttingen. Der Göttinger Uni-Vizepräsident Markus Hoppe wechselt nach Erfurt. Er wird Staatssekretär in der neuen Thüringer Landesregierung.

Das wurde nach der Wahl des neuen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Die Linke) in Erfurt bekannt. Hoppe war seit 2004 hauptamtlicher Vize-Präsident der Universität Göttingen.

Aktualisiert am 07.12.2014 um 16.42 Uhr

Der in Göttingen geborene neue Staatssekretär wird im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft des neuen rot-rot-grünen Landesregierung arbeiten. Bis zur Neubesetzung der Position an der Universität Göttingen wird Prof. Dr. Norbert Lossau die Aufgaben Hoppes übernehmen.

Lossau ist hauptamtlicher Vize-Präsident. In einer ersten Stellungnahme sagte Hoppe zu seiner Ernennung zum Staatssekretär: „Ich freue ich mich sehr über die neue Aufgabe und das Vertrauen, das mir Wolfgang Tiefensee als Minister geschenkt hat. Zugleich fällt mir der Abschied von der Georgia Augusta, die immer auch ,meine’ Universität in ,meine’ Stadt war – und bleiben wird, nicht leicht.“

Markus Hoppe studierte von 1988 bis 1993 Betriebswirtschaftslehre an der Universität Göttingen. Während seiner Studienzeit engagierte er sich als Vorsitzender des Allgemeinen Studierendenausschusses, als studentisches Mitglied im Vorstand des Studentenwerks Göttingen und als Tutor am Institut für Wirtschafts- und Sozialpsychologie. Von 1990 bis 1993 war er Mitarbeiter des damaligen Landtagsabgeordneten Thomas Oppermann. Nach Abschluss seines Studiums wurde der Diplomkaufmann Geschäftsführer des SPD-Bezirks Hannover und 1997 dann Referent für Wirtschaft, Technologie und Verkehr in der Niedersächsischen Staatskanzlei, an der er dann 1997/98 als Persönlicher Referent von Ministerpräsident Gerhard Schröder tätig war.

Referatsleitung

Ende des Jahres 1998 wechselte Markus Hoppe in das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und leitete dort zunächst das Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, ehe er im Herbst 1999 die Referatsleitung für Mittelfristige Finanzplanung und Haushaltsmanagement übernahm.

Uni-Präsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel dankte Hoppe für seine Arbeit in Göttingen: „Ohne Markus Hoppe hätte die Universität das Modell Stiftungsuniversität nicht mit diesem Erfolg umsetzen können.“ Stiftungsratsvorsitzender Dr. Wilhelm Krull bedauert das Ausscheiden von Hoppes, der „den Stiftungsrat mit seiner herausragenden Kompetenz in punkto Finanzen und Verwaltung stets professionell unterstützt hat“. (bsc)

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