Göttinger weniger lange krankgeschrieben als Northeimer

Göttingen. Die Arbeitnehmer in Göttingen sind im Jahres-Durchschnitt zweieinhalb Tage weniger krank als in Northeim lebende Arbeitnehmer.

Das geht aus dem Gesundheitsreport und den Zahlen für 2014 der Techniker Krankenkasse (TK) hervor.

Arbeitnehmer im Landkreis Göttingen waren 2014 laut TK-Statistik 14,23 Tage krankgeschrieben. Northeimer dagegen waren 16,76 Tage krank, und im benachbarten Osterode lag die durchschnittliche Zahl der Krankheitstage bei 19,57 Tagen. Das ist der höchste Wert für alle Regionen in Niedersachsen.

Die wenigsten Arbeitsunfähigkeitstage verzeichnete die TK für Braunschweig (12,38 Tage). Der Großraum Hannover wird mit 14,15 Tagen, der Landkreis Holzminden mit 16,85 Tagen und der Landkreis Hameln-Pyrmont mit 17,49 Tagen registriert. Hildesheim rangiert mit 15,48 Tagen im Mittelfeld der Statistik-Tabelle.

Der TK-Gesundheitsreport zeige deutlich, dass sich die Krankheitslast regional unterschiedlich verteilt, bewertet Inken Holldorf, Leiterin der TK-Landesvertretung in Niedersachsen, die aktuellen Zahlen. Für die Techniker Krankenkasse folgert daraus: „Es ist wichtig, dass wir unsere Angebote dorthin bringen, wo die Menschen einen großen Teil ihres Alltags verbringen – zum Beispiel in die Unternehmen in Form von betrieblicher Gesundheitsförderung.“

Nur so könne man auch diejenigen erreichen, die sich bisher nicht oder nur wenig um ihre Gesundheit gekümmert hätten. „Auch der Gesetzgeber hat dies erkannt und entsprechende Maßnahmen in seinem neuen Präventionsgesetz aufgenommen. Das begrüßen wir“, sagt Inken Holldorf.

Rubriklistenbild: © nh

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