Vor zwei Jahren begann Zusammenarbeit

Göttinger Werkstätten und Berufsakademie bilden gemeinsam für die Soziale Arbeit aus

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Während Werkstättenleiter Holger Gerken (vorne links) und Akademieleiter Rolf-Georg Köhler den Kooperationsvertrag unterzeichnen, schauen ihnen (hinten von links) Enno Roy, Anke Daub, Jens Schmidt, Klaus Baethke und Prof. Jürgen Bloech (alle Berufsakademie oder Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Göttingen) über die Schultern.

Die Göttinger Werkstätten, die Berufsakademie Göttingen und der Verein Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Göttingen (VWA) haben am Donnerstag einen Kooperationsvertrag geschlossen.

Zwei Jahre ist es her, dass an der Berufsakademie der Studiengang Soziale Arbeit als berufsbegleitende Weiterbildung auf Hochschulniveau eingeführt wurde. „Wir waren uns seinerzeit sicher und sind es immer noch, dass das gut in die heutige Zeit passt“, sagte Göttingens Oberbürgermeister und Akademieleiter Rolf-Georg Köhler.

Nachdem einer der aktuell rund 80 Studierenden des Studiengangs Soziale Arbeit bereits seinen Praxisteil bei den Göttinger Werkstätten absolviert, soll die Zusammenarbeit der beiden Institutionen nun ausgebaut werden. Während die Werkstätten ab dem kommenden Semester einen zweiten Studenten hinzubekommen, der als qualifizierte Kraft im täglichen Betrieb mitarbeitet, kann die Akademie sowohl Unterrichtsräumlichkeiten als auch die Werkstättenmensa in der August-Spindler-Straße mitbenutzen.

Außerdem werden künftig zwei Dozenten von den Göttinger Werkstätten zwei Dozenten an der Akademie unterrichten. Und überdies werden Studierende der Akademie hin und wieder im Klassenverband die Werkstätten besuchen, um einen Eindruck von der dort zu verrichtenden Arbeit zu bekommen.

Win-Win-Situation

„Wir begrüßen diese Kooperation sehr“, freute sich Akademie-Studienleiter Prof. Jürgen Bloech. „Ausbildung soll bei uns auch Persönlichkeitsbildung und -fortbildung sein und das geht nur, wenn man möglichst nah an der Realität dran ist.“ Auch Akademie-Geschäftsführer Jens Schmidt strahlte. „Es wird immer schwerer, kompetente Kräfte im Bereich der sozialen Arbeit zu finden“, sagte er. „Mit dieser Kooperation haben wir jetzt die Chance, auch andere Themen inklusive der Besuche in den Werkstätten in den Unterricht einzubringen.“

Für Rolf-Georg Köhler ist die künftige Zusammenarbeit genau wie für Werkstätten-Leiter Holger Gerken eine Win-Win-Situation. „Dadurch entstehen sinnvolle Synergien für beide Seiten“, sagten sie unisono.

ba-goettingen.de

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