Bund fördert Projekt mit 1,6 Millionen Euro

Göttinger Wissenschaftler züchten künstliches Herzgewebe

Göttingen. In Verbund mit Wissenschaftlern aus den Vereinigten Staaten forscht eine Arbeitsgruppe unter Prof. Dr. Wolfram-Hubertus Zimmermann von der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) an einem Verfahren zur klinischen Herzmuskelreparatur mit gezüchtetem menschlichen Herzgewebe.

Der Bund fördert das Forschungsvorhaben an der UMG mit 1,6 Millionen Euro. Das teilen die Göttinger Bundestagsabgeordneten Hartwig Fischer (CDU) und Dr. Lutz Knopek (FDP) mit.

Bei dem Projekt soll mit menschlichen Zellen künstliches Herzgewebe hergestellt und am Tiermodell getestet werden. „Das Forschungsvorhaben kann einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Volkskrankheit Herzmuskelschwäche leisten“, beschreibt Dr. Lutz Knopek seine Erwartung.

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„Die seit vier Jahren bestehende Kooperation des Forschungsministeriums mit den Amerikanern zeigt, dass zur Erarbeitung von medizinischen Lösungen über den nationalstaatlichen Tellerrand geblickt werden muss“, sagt Hartwig Fischer.

Das im Konsortium mit Forschern der Universitäten Stanford und Berkely sowie dem City of Hope National Medical Center in Duarte angelegte Projekt wird seit dem 1. Februar unterstützt. Die Förderung des Bundes endet am 31. Januar 2016. (bsc)

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