Göttinger XLAB erhält zwei Millionen Euro für Gästehaus

XLAB: Das Göttinger Experimentallabor für Schüler bekommt Unterstützung beim Bau eines Gästehauses. Foto: Kopietz

Göttingen. Gute Nachrichten zum zehnten Geburtstag: Das Göttinger Experimentallabor XLAB bekommt vom Bund zwei Millionen Euro für ein Gästehaus.

Bei einem Besuch in Göttingen informierte sich Ministerpräsident Stephan Weil über die Arbeit im XLAB. Dabei schaute der Politiker auch Northeimer Schülern über die Schulter. Die neunte Klasse des Gymnasiums Corvinianum hatte ihren Physik-Unterricht ins das Schülerlabor verlegt. Weil verriet den Schülern, dass Physik nicht sein Lieblingsfach war. Bei seinem Rundgang wurde Weil von XLAB-Chefin Prof. Dr. Eva-Maria Neher begleitet. Im Anschluss betonte Weil, dass das XLAB ein Leuchtturm in Niedersachsen sei.

Der Ministerpräsident freute sich über die Zusage des Bundes für den Bau eines Gästehauses. Die beiden Göttinger Bundestagsabgeordneten Thomas Oppermann (SPD) und Fritz Güntzler (CDU) hatten sich bei den Haushaltsverhandlungen erfolgreich dafür eingesetzt, dass das XLAB im kommenden Jahr beim Bau eines Begegnungszentrums mit Gästehaus finanziell unterstützt wird: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt aus seinem Etat zwei Millionen Euro zur Verfügung. Die Niedersächsische Landesregierung in Niedersachsen hat inzwischen ebenfalls zugesichert, sich an der Finanzierung zu beteiligen. „Das XLAB gewinnt so als Bildungsstätte weiter an Attraktivität und kann in Zukunft seinen Gästen aus dem In- und Ausland eine Unterkunft bieten, die auch den Bedürfnissen an Begegnung und Kommunikation gerecht wird“, freuen sich Thomas Oppermann und Fritz Güntzler. Unmittelbare Nähe Die Schüler und Studenten, die die Intensiv-Camps des XLAB besuchen, übernachten bisher in der ganzen Stadt verstreut.

Der geplante Neubau soll in unmittelbarer Nähe zum XLAB entstehen. Die Stuttgarter Architekten Bez+Kock haben in Anlehnung an die Architektur des XLAB-Laborgebäudes einen ersten Entwurf erstellt. Der Plan sieht die Schaffung von Übernachtungsmöglichkeiten für etwa 60 bis 80 Personen sowie Gemeinschaftsräume vor. Prof. Dr. Eva-Maria Neher, Geschäftsführende Direktorin des XLAB: „Der Mangel an einer geeigneten Beherbergungsmöglichkeit hat die Durchführung der Camps zunehmend zu einer logistischen Meisterleistung gemacht.“ Auch für Schulklassen aus Niedersachsen und darüber hinaus wächst laut Neher die Attraktivität, für mehrere Tage ins XLAB zu kommen. „Ich freue mich, dass wir dieses Problem mit dem Bau eines Begegnungszentrums mit Gästehaus überwinden können.“ (bsc)

Experimentallabor XLAB bekommt Geld für Gästehaus

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.