Julia Henrike Freund studiert Molekulare Medizin

Göttingerin reist mit Bundespräsident Steinmeier auf die Galapagos-Inseln

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Die Göttingerin Julia Henrike Freund gewann 2015 bei "Jugend forscht" mit der Entwicklung einer Methode zur Säuberung des Abwassers von Plastik. 

Gemeinsam mit drei anderen Studierenden begleitet die Göttinger Studentin Julia Henrike Freund Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf seiner Reise nach Lateinamerika.

Das teilte die Stiftung Jugend forscht mit. Vom 11. bis zum 16. Februar geht es nach Kolumbien, Ecuador und auf die Galapagos-Inseln.

Im Mittelpunkt steht die Reise des deutschen Forschers Alexander von Humboldt vor 220 Jahren und die Verschmutzung der Weltmeere durch Plastik und Mikroplastik. Der Bundespräsident wird von einer Delegation aus Alexander-von-Humboldt-Experten, Forschern der Bereiche Klima und Artenvielfalt sowie Wissenschaftsvermittlern und Vertretern deutscher Humboldt-Institutionen begleitet, zu der auch vier Jugend- forscht-Alumni gehören.

Freund (19), die Molekulare Medizin in Göttingen studiert, hatte ebenso wie die drei anderen jungen Mitreisenden erfolgreich am Wettbewerb Jugend forscht teilgenommen. Sie hatte Methoden zur Säuberung von Abwasser entwickelt, das durch Plastik belastet ist.

Die aus Rostock stammenden Studierenden Helene Sophia Radloff (20), Johanna Clara Romahn (19) und Felix Jan Engelhardt (19) hatten nachgewiesen, dass Plastikteilchen durch Würmer in den Meeresboden transportiert und dort zur unsichtbaren Gefahr werden.

„Es ist eine große Ehre, den Bundespräsidenten auf seiner Reise nach Kolumbien und Ecuador begleiten zu dürfen und an einem so spannenden Besuchsprogramm teilzunehmen“, sagte Freund. Es sei zudem ein begeisternder Gedanke, sich auf den Spuren Alexander von Humboldts zu bewegen.  ana/dpa

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