Erfolgsmodell der Kampagne "Platz da"

Golfende Fußballer und Sponsoren: Bolzplatz für Brüder-Grimm-Schule

Bei jedem Wetter bespielbar: Die Brüder-Grimm-Schule hat von Sponsoren und der Gemeinschaft Gofus (Golfender Fußballer) einen Bolzplatz erhalten. Links Gofus-Schul-Pate und Göttinger Basketball-Legende Ulli Frank. 

Göttingen. Viele Fußballer spielen gerne Golf, bleiben aber irgendwie immer Fußballer – und unterstützen ihren Sport: Jetzt hat die bundesweite Organisation Gofus (Golfende Fußballer) im Doppelpass mit Göttinger Sponsoren der Brüder-Grimm-Schule einen neuen Bolzplatz beschert.

Den Platz gab Ulli Frank, Göttinger Basketball-Legende und golfspielender Freizeitfußballer, der sich bei Gofus engagiert, am Mittwoch frei. Und die Schüler, die an der Brüder-Grimm-Grundschule aus vielen Nationen stammen, zeigten sofort, was sie am Ball so drauf haben.

Die Besonderheit: Gofus zahlte die Hälfte der 45.000 Euro für den Bolzplatz auf dem Schulhof. Dann kam Ulli Frank ins Spiel: Er fragte bei Göttinger Firmen und Geschäftsleuten aus Göttingen nach: Sparkasse, VGH, Wohnungsgenossenschaft, Bauhof der Stadt, Evangelisches Krankenhaus Göttingen-Weende, Zufall, Hotel am Papenberg, Autohaus Lutteranger und die Göttinger Sport- und Freizeit GmbH unterstützten das Projekt. Auch für den schnellen Bau der Rohr-Konstruktion mit einem echten Kunstrasen machten sich Frank und Bauhof-Leiter Volker Hempfing – auch ein Ex-Leistungssportler – stark.

Der Bolzplatz an der Grimm-Schule ist kein Pilotprojekt, sondern Teil des Erfolgsmodells der Golfenden Fußballer und deren Kampagne „Platz da“. Sie wollen etwas von dem eigenen Glück zurückgeben und dort für Spiel- und Spaß sorgen, wo es nicht so einfach ist – wo Kinder und Jugendliche keine oder eingeschränkte Möglichkeiten finden, Sport zu treiben, Fußball zu spielen. „Wir wollen Raum für Spiel-, Sport- und Bewegungsangebote schaffen“, sagt Ulli Frank: „Das ist hier gelungen.“

An der Brüder-Grimm-Schule konnten sich die Kinder vor allem bei schlechtem Wetter nicht austoben, der Sportplatz war nach Regen oft eine Schlammpfütze. Monika Mehles, ehemalige Lehrerin, hatte deshalb bei Gofus angefragt. Ihr Kollege Ortwin Hellmer brachte die Bemühungen dann zum Erfolg. Und der Gofus-Schul-Pate und golfende Fuß-Basketballer Frank schließlich sorgte für das Happy-End: kickende Kinder auf dem neuen „Bolzer“.

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