Granitplatten sind da: Endspurt fürs neue Denkmal in Göttingen 

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Beim Abladen der Granitplatten: Sie trafen am Montag in Göttingen ein und werden am Beton-Rohling des künftigen Denkmals befestigt. 

Göttingen. Der Endspurt fürs neue Denkmal auf dem Göttinger Bahnhofsvorplatz hat begonnen: Am Montag wurden die Granit-Platten angeliefert, die nun an dem Beton-Rohling befestigt werden.

Künstlerin Christiane Möbus, die das Denkmal „Dem Landesvater seine Göttinger Sieben“ entworfen hat, überwachte höchstpersönlich die Entladung der schweren Fracht von einem Lastwagen. Dazu war ein Autokran im Einsatz. Voraussichtlich Mitte November ist die offizielle Einweihung. Ein genauer Termin steht laut Stadtverwaltung bislang noch nicht fest.

Ende Juni war der Grundstein für das Denkmal am Bahnhof gelegt worden – wir berichteten. Das Denkmal war von in Göttingen und in Südniedersachsen lebenden Personen der Stadt zur Schenkung angeboten worden. In einer Kampfabstimmung hatte sich der Rat im Sommer 2014 für die Annahme entschieden.

Der für das Denkmal verarbeitete Granit mit dem Namen „Amarelo Real“ stammt aus Nordportugal. Der Sockel mit Betonkern ist nach dem Vorbild des Ernst-August-Denkmals auf dem Bahnhofsvorplatz in Hannover gestaltet – allerdings fehlt dem Reiterstandbild Reiter und Pferd. Auf der einen Seite soll eine Inschrift stehen – auf der anderen Seite die Namen der Göttinger Sieben sowie der Name der Künstlerin. Das hatte für kontroverse Diskussionen gesorgt. Die Göttinger Sieben waren eine Gruppe Göttinger Professoren, die 1837 gegen die Aufhebung der Verfassung im Königreich Hannover protestierten und deshalb entlassen wurden. 

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