Großer Regenbogen mit Zukunftsvisionen

Greenpeace Göttingen spricht mit den Menschen über das Leben nach Corona

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Mira Jäger von der Greenpeace Ortsgruppe Göttingen vor dem drei Meter großen Regenbogen mit Zukunftsvisionen.

Ein drei Meter großer, bunter Regenbogen stand am Freitag vor dem Gänseliesel in Göttingen. Dort sollten Göttinger ihre Zukunftsversionen zu einem Leben nach Corona hinterlassen.

Seit Ende Mai ist Greenpeace auf Deutschlandtour, um in 31 Städten zu erfahren, wie sich die Menschen ihr Leben nach Corona vorstellen. In Göttingen angekommen, ist der Regenbogen bereits mit einigen Visionen gefüllt. Bis Ende Juli tourt Greenpeace noch durch Deutschland.

Mira Jäger von der Greenpeace Ortsgruppe Göttingen freute sich, mit anderen Gespräche über ihre Erfahrungen und Zukunftswünsche während der Corona-Zeit zuführen. „Wir wollen wissen, was die Krise mit den Leuten gemacht hat und was sie daraus gelernt und mitgenommen haben“, erzählt Jäger. Ihr sei es wichtig, dass die Gesellschaft darüber reflektiere, um zu schauen, wie man auch später mit solchen Krisen umgeht.

„In den anderen Städten hat man auf jeden Fall gemerkt, dass viele Menschen ein großes Rede- und Austauschbedürfnis haben“, betont sie. Manche Gespräche hätten sogar eine ganze Stunde gedauert.

In einer Umfrage von Greenpeace habe man zudem festgestellt, dass sehr viele den geringeren Autoverkehr begrüßen. Mira Jäger selbst erhofft sich nach Corona, dass die Gesellschaft nicht noch einmal in eine solche Krise gerät. „Ich hoffe, dass wir alle, besonders unter einem solidarischen Aspekt, Verantwortung übernehmen“, ergänzt sie.

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