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Greenpeace plant Demo in Göttingen

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Von: Bernd Schlegel

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Ernte von Raps: Diese Feldfrucht wird unter anderem für die Kraftstoffproduktion verwendet. Gegen Biosprit im Tank protestiert Greenpeace in Göttingen. (Symbolbild)
Ernte von Raps: Diese Feldfrucht wird unter anderem für die Kraftstoffproduktion verwendet. Gegen Biosprit im Tank protestiert Greenpeace in Göttingen. (Symbolbild) © Patrick Pleul/dpa

Ausstieg aus der Beimische von Biosprit zu Benzin und Diese: Dafür wollen Greenpeace-Aktivisten am Samstag demonstrieren - auch in Göttingen.

Göttingen/Hannover – Für einen schnellen Ausstieg aus der Beimischung von Biosprit zu Benzin und Diesel wollen am Samstag in 30 Städten Greenpeace-Aktivisten demonstrieren – darunter auch in Göttingen.

In der Uni-Stadt will Greenpeace zwischen 10.30 und 14 Uhr im Bereich Markt/Weender Straße auf das Thema aufmerksam machen. Dabei soll den Innenstadtbesuchen anhand aufgestellter Mehlsäcke zeigen, welche essbaren Getreidemengen für den Biosprit-Verbrauch der jeweiligen Kommune verwendet werden, teilte die Umweltschutzorganisation mit.

Wenn Deutschland auf die Erzeugung von Biokraftstoffen verzichtet, könnte laut Greenpeace angesichts der drohenden weltweiten Hungerkrise kurzfristig zusätzliches Getreide und Pflanzenöl zur Verfügung gestellt werden.

Petition an Cem Özdemir und Svenja Schulze

Deshalb sollte die Bundesregierung die Beimischung zu fossilen Kraftstoffen umgehend beenden, forderte die Organisation.

Die Aktivisten wollen auch mit einer von Greenpeace und dem kirchlichen Hilfswerk Misereor aufgesetzten Petition um Unterstützung werben.

In der Petition werden Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) und Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) aufgefordert, die Bundesregierung zum schnellen Ausstieg aus dem Biosprit zu bewegen.

Intensive Anbau von Energiepflanzen schadet dem Klima und der Artenvielfalt

„Wir müssen jetzt raus aus dem Biosprit. Deutschland würde zeigen, dass es im Kampf gegen den Hunger bereit ist zu handeln“, sagte Greenpeace-Landwirtschaftsexperte Matthias Lambrecht.

Außerdem schade der intensive Anbau von Energiepflanzen dem Klima und der Artenvielfalt. (Bernd Schlegel/Evangelischer Pressedienst)

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