Zwischenfall bei Schlagerparty am Nürburgring

Grill im Zelt: Mann aus Göttingen stirbt bei Festival

Ein Mann aus Göttingen ist am Wochenende während eines Musikfestivals auf dem Nürburgring ums Leben gekommen. Ursache könnte eine Kohlenmonoxidvergiftung durch einen Grill im Zelt sein.

Aktualisiert um 14.45 Uhr - Der 30-Jährige war am Sonntagmorgen gegen 9.45 Uhr leblos in seinem Ein-Mann-Zelt auf einer Campingfläche des Nürburgrings gefunden worden, wie die Polizei berichtete. Die herbeigerufenen Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Auf Nachfrage bestätigte am Montag ein ermittelnder Beamte der Kriminalpolizei in Mayen (Rheinland-Pfalz), dass im Zelt des Mannes ein Holzkohlegrill gefunden wurde. Die Polizei ging bereits zu einem früheren Zeitpunkt von einem „sehr tragischen Unglücksfall“ aus, nannte aber zunächst keine Einzelheiten.

Die genaue Todesursache wird voraussichtlich erst am Mittwoch vorliegen. Dann soll der Leichnam des Mannes obduziert werden. Hinweise auf Mord oder Totschlag gebe es nicht, bekräftigte am Montag der Polizeisprecher. Zur „Olé Schlagerparty“ waren am Wochenende trotz wechselhaften Wetters etwa 30.000 Gäste gekommen.

Tödliche Kohlenmonoxid-Vergiftungen durch Holzkohlegrills gibt es immer wieder. Experten warnen ausdrücklich davor, die Grills in geschlossenen Räumen oder Zelten zu benutzen.

Rubriklistenbild: © dpa

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