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Erst die Pauken, dann „Der Zauberlehrling“: Großes Interesse am Göttinger Symphonieorchester

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Von: Per Schröter

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GSO-Paukist Johannes Karl zeigt einem Mädchen, wie man die Pauke spielt.
GSO-Paukist Johannes Karl wirkte mit seinen beeindruckenden Instrumenten vor allem auf die jungen Besucher wie ein Magnet. © Per Schröter

Einen spannenden Blick hinter die Kulissen werfen zahlreiche Besucher beim „Tag der offenen Tür“ des Göttinger Symphonieorchesters (GSO).

Göttingen – Schon bevor sich die Pforten des Kulturzentrums in der Godehardstraße am Samstag, 24. September, öffneten, hatte sich davor eine lange Menschenschlange gebildet. Alle Wartenden hatten ein Ziel: das Göttinger Symphonieorchester (GSO) genauer kennenlernen.

Vor allem Eltern und ihre Kinder, aber auch einfach nur Musikbegeisterte und Interessierte konnten es nach zweijähriger Zwangspause kaum erwarten, wieder einmal ganz nah an die GSO-Musikerinnen und Musiker heranzukommen, sich ihre Instrumente anzuschauen oder sogar selbst auszuprobieren und sich alles über den Beruf des Musikers erzählen zu lassen.

Viele Interessierte besuchen das Göttinger Symphonieorchester beim „Tag der offenen Tür“

„Ich finde es schön, mit den Menschen auf diese Weise in Kontakt zu kommen“, sagte Johannes Karl, der mit seinen großen Pauken vor allem auf die jüngeren Besucher wie ein Magnet wirkte.

„Die Kinder sind unheimlich neugierig und die Eltern trauen sich dann auch mal, Fragen zu stellen“, so der Paukist.

Neben der Instrumentenvorstellungen – neben den Pauken konnten sich die Kinder unter fachkundiger Anleitung unter anderem auch am Cello ausprobieren – demonstrierten die GSO-Mitglieder auch, wie ihr Zusammenspiel so klingt. Beim Konzert von „Der Zauberlehrling“ von Paul Dukas erfuhren die Besucher außerdem, was der Dirigent eigentlich so macht und warum er für das Orchester so wichtig ist.

Malaktionen und eine Fotobox Kammermusik rundeten das Programm ab und sorgten dafür, das wirklich alles Besucher voll auf ihre Kosten kamen. (per)

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