Vorstandswahlen und Mitgliederplus

Göttinger Stadtverband der Grünen will Frauen stärker fördern

Vorstandsmitglied: Marie Kollenrott.
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Vorstandsmitglied: Marie Kollenrott.

Göttingen. Der Göttinger Stadtverband von Bündnis 90/Die Grünen hat einen neuen Vorstand gewählt und will vor allem mehr Frauen fördern.

Das langjährige Vorstandsmitglied Regine Drewniak wurde in ihrem Amt bestätigt. Wiedergewählt wurden auch Leonie Engelbert, Marie Kollenrott und Konstantin Mallach, die ebenfalls schon im Stadtvorstand aktiv waren. Bestätigt wurde zudem Ute Reichmann, die das Amt der Kassiererin übernommen hat. Neu im Stadtvorstand sind Peter Pütz, Julian Arends, Zoe Limberg, Ronja Demel und Edgar Schulz.

„Mit unserem starken neuen Vorstand werden wir Grüne uns auch in Zukunft aktiv am politischen Geschehen in Göttingen beteiligen und uns für eine ökologische, soziale und weltoffene Stadt einsetzen“, sagt Leonie Engelbert.

Mitgliederplus von 20 Prozent

Dabei setzt der Stadtverband auf die „vielen Neumitglieder“. Die Grünen Göttingen verzeichneten 2017 ein Mitgliederplus von 20 Prozent.

Während der Jahreshauptversammlung diskutierten die Grünen einen frauenpolitischer Antrag. Dabei geht es um eine gezielte Förderung von Frauen innerhalb der Parteistrukturen. Für Marie Kollenrott ein wichtiger Schritt: „Um die vielen neuen Mitglieder einzubinden und vor allem explizit Frauen anzusprechen und zu fördern, hat der Stadtverband mit dem beschlossenen Antrag einen wichtigen Schritt getan.“

Denn generell, auch 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechtes, gebe es in der Gesellschaft und in den eigenen Strukturen noch viel zu tun.

Außerdem wollen die Grünen ein Patenschaftsprogramm aufsetzen, dass interessierten Mitgliedern durch Austausch mit Fraktions- und Vorstandsmitgliedern den offenen Einblick in die Strukturen ermöglicht.

„Dabei wollen wir gezielt um die Teilnahme von Frauen werben. Wir wollen ein Zeichen setzen und am eigenen Beispiel zeigen: Unsere Quote macht uns stark und wir setzen auf politische Teilhabe statt Hinterzimmerpolitik“, sagt Marie Kollenrott.

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