Initiative

Grüne wollen Radfahrer in Göttingen besser schützen

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Der Radschnellweg in Göttingen: Auch an anderen Stellen soll es für Radfahrer sicherer werden.

Die Stadt Göttingen soll Fahrradfahrer besser schützen. Das fordert der Stadtvorstand der Göttinger Grünen.

Das Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung Potsdam empfehle temporäre Maßnahmen, um die Mobilitätsinfrakstruktur an die Coronakrise anzupassen. Diese Maßnahmen brächten eine umwelt-, menschen- und klimafreundliche Mobilitätspolitik auch mittel- und langfristig voran.

„Durch die Coronakrise sind derzeit viele Menschen auf ihr Fahrrad angewiesen und können oder wollen weder mit öffentlichen Verkehrsmitteln noch mit dem Pkw fahren“, so Peter Pütz vom Stadtvorstand. Fahrradfahrer seien auf schlechten Fahrradwegen in Göttingen gefährdert. Als Beispiele nennt Pütz die Bürgerstraße, Reinhäuser Landstraße, den Nikolausberger Weg und die Kasseler Landstraße in der der Uni-Stadt.

Der Stadtvorstand spricht sich unter anderem für sicherere Fahrradstraßen und ein stadtweites Tempolimit von 30 km/h aus. Weitere positive Effekte der Maßnahmen: eine verbesserte Luftqualität in der Stadt und das Vorbeugen von Erkrankungen, so die Grünenpolitiker. „Wir sind davon überzeugt, dass es dauerhaft wichtig ist, mit solchen Maßnahmen die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen“, meint Ute Reichmann vom Stadtvorstand. Debatten über den besseren Schutz von Fahrradfahrern müssten auch nach der Coronakrise weitergeführt werden. Das Fahrrad als Verkehrsmittel ermächtige Menschen, ihren Alltag besser meistern zu können - unabhängig ihrer sozialen Position. Deswegen seien fahrradfreundliche Städte sozialere Städte. jfw

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