Grünschnittarbeiten am Flüchtlingsheim ungeachtet aller Proteste

+

Göttingen. Ungeachtet aller Proteste der Nonnenstieg-Bürgerinitiative in Göttingen gehen die Grünschnittarbeiten am Flüchtlingsheim auf dem ehemaligen IWF-Gelände am Nonnenstieg weiter.

Seit einer Woche ist ein Fachunternehmen dabei, Äste zu entfernen oder auch komplette Bäume zu fällen und Sträucher zu roden.

Die Stadt Göttingen betonte auf Anfrage, die Arbeiten stünden in keinem Zusammenhang mit der Unterbringung von Flüchtlingen. Vielmehr müsse der Eigentümer zur Herstellung der Verkehrssicherheit Gehölze zurückschneiden lassen. Die Arbeiten seien Mitte Januar mit der Unteren Naturschutzbehörde vor Ort abgestimmt worden.

Die Bürgerinitiative bedauert dagegen, dass die Stadt die Forderung, die 9000 Quadratmeter große Fläche am ehemaligen IWF-Gebäude unter Naturschutz zu stellen, abgelehnt habe. Den 200 Flüchtlingen werde der Sichtschutz zum Habichtsweg genommen.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.