Güntzler: Ungewisse Zukunft fürs Göttinger Bahnhofsmanagement

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Hier fahren die ICE in Richtung Hannover in Göttingen ab: Die Stelle des Bahnhofsmanagers soll nicht neu besetzt werden.

Göttingen. Die Zukunft des Bahnhofsmanagements in Göttingen ist weiter ungewiss, befürchtet Bundestagsabgeordneter Fritz Güntzler (CDU).

Die Bahn hatte angekündigt, die Position in Göttingen nicht neu zu besetzen, wenn der derzeitige Bahnhofsmanager Detlef Krusche in den Ruhestand geht. Daraufhin hatte sich Güntzler bei der Bahn für die Wiederbesetzung der Stelle eingesetzt.

Das Unternehmen habe bestätigt, dass es Pläne gibt, die Managementposition in Göttingen mit der in Braunschweig zusammenzulegen, so Güntzler. „Der Brief macht keine Hoffnung, dass die Bahn ihre Entscheidung der Zusammenlegung der Positionen noch überdenken wird“, sagte Güntzler, der mit der Antwort unzufrieden ist.

Als Gründe nennt die Bahn die besondere Qualifikation der Mitarbeiter für diese Position. Entsprechend spezialisierte Mitarbeiter müssten für eine Mehrzahl von Stationen oder Anlagen tätig sein. So würden unterschiedliche Prozesse möglichst vereinfacht, digitalisiert und das „Produkt“ in seiner Qualität klar definiert, berichtet die Bahn in ihrem Schreiben an den Abgeordneten.

Kritische Begleitung

Güntzler: „Die Bahn versichert, dass die Personalie keine Auswirkungen auf den Bahnhof in Göttingen haben wird.“ Auch in Zukunft werde ein Ansprechpartner für Politik und Verwaltung vor Ort sein. Ob das ohne Bahnhofsmanager vor Ort umgesetzt werden kann, bleibt aus Sicht des Abgeordneten zweifelhaft. Güntzler kündigte an, dass die Entwicklung weiter kritisch begleiten und wenn nötig, bei der Bahn nachhaken werde.

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