Trojanerwelle

Hackerangriff auf das Junge Theater

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Symbolbild: Hackerangriff

Hunderte E-Mails wurden im Namen des Jungen Theaters bundesweit verschickt.

Göttingen – Das Junge Theater Göttingen wurde am Mittwoch, 22. Januar, ab 6 Uhr Ziel eines Hackerangriffs.

Der Hackerangriff war Teil einer deutschlandweiten sogenannten Trojanerwelle der Kampagne „ursnif/gozi“. Dabei wurde der externe Strato-Account des JT gehackt. Es befanden sich also keine Viren auf dem Server oder den Rechnern des Theaters selbst. Nach drei Stunden konnte laut JT der Befall mithilfe der Strato AG gestoppt werden.

Die bereits versendeten E-Mails wurden von den E-Mail- Accounts der Mitarbeitenden unberechtigterweise versendet. Das Perfide laut Intendant Nico Dietrich: Es handelte sich um bereits vom JT versendete E-Mails, die abermals randomisiert versandt wurden. Im Anhang befand sich eine Zip-Datei, die nach Analyse des niedersächsischen Innenministeriums Trojaner enthielt. Gut zu wissen: Das JT selbst versendet keine Zip-Dateien. Das teilte Dietrich mit.

Die Aufklärung über den Hackerangriff sei dem JT sehr wichtig, sagte Dietrich – eine Strafanzeige gegen Unbekannt wurde erstellt. Wer eine solche E-Mail erhalten habe, solle keinesfalls den Anhang öffnen, sondern die Mail sofort löschen.

Sollte die Datei geöffnet worden sein, sollten sich Betroffene an ihre IT-Administration wenden und bei Schaden ebenfalls eine Strafanzeige bei der örtlichen Polizei stellen. Vorab sollte man sich beim JT melden, um die Vorgangsnummer der Strafanzeige des Theaters zu erhalten – so können die Schäden gebündelt erfasst werden. Für Fragen steht Sascha Gebert, Tel. 0551/4950167, gebert@junges-theater.de zur Verfügung.

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