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Händel-Festspiele: Ein Festival der kurzen Wege in und um Göttingen

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Von: Bernd Schlegel

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Das Muthaus in Hardegsen
Im Muthaus in Hardegsen will am Samstag, 14. Mai, das Ensemble „I Zefirelli“ zeugen, dass Folk und Barock wunderbar harmonieren. © Jürgen Dumnitz

Die Händel-Festspiele vom 12. bis 22. Mai sind nicht nur auf Göttingen beschränkt. Auch außerhalb der Uni-Stadt gibt es eine Vielzahl von Konzerten – ein Festival der kurzen Wege.

Göttingen/Einbeck/Hann. Münden – Hier ein Überblick über die Veranstaltungen in der Region:

Einbeck

Auf das Konzert „Händel und Hendrix“ dürfen sich die Besucher am Sonntag, 15. Mai, um 17 Uhr im PS-Speicher in Einbeck freuen. Dort treten ein B’Rock-Orchester und die Blockflötistin Dorothee Oberlinger auf, die auch die musikalische Leitung hat. Die Veranstaltung nimmt die Tatsache auf, dass im Londoner Stadtteil Mayfair mit Georg Friedrich Händel und Jimi Hendrix zwei Musikgrößen im Abstand von zwei Jahrhunderten in diesem Teil der britischen Hauptstadt wohnten.

Zu hören ist unter anderem eine Komposition des US-Lautisten Lee Santana, der Musik von Hendrix und Händel verarbeitete. Hinzu kommt Musik aus berühmten Händel-Orgelkonzerten, die den Stil der Hendrix-Improvisationen aufgreift sowie Arien aus dem Messias und der Festspieloratorium Belshazzar.

Hann. Münden

Die St. Blasius-Kirche in Hann. Münden
Die St. Blasius-Kirche in Hann. Münden: Dort tritt am Samstag, 21. Mai das das Ensemble „La festa musicale“ auf. © Jens Döll

„Georg Friedrich & Georg Ludwig“ ist ein Konzert am Samstag, 21. Mai, um 19.30 Uhr in der St. Blasius-Kirche in Hann. Münden überschrieben. Es spielt das Ensemble „La festa musicale“. Als Händel 1710 seinen Dienst als „Churhannoverscher Capellmeister“ antrat, bildet die Residenzstadt nicht nur seinen Brückenkopf hin zu britischen Ufern, an denen er für den Rest seines Lebens Anker werden wird, sondern ist Händel durch ihr vielfältiges Musikleben auch Inspirationsquelle für sein musikalisches Schaffen.

Das Ensemble stellte Werke Händels aus dieser Zeit vor und schlägt dabei die Brücke von Italien, über Deutschland nach Großbritannien.

Hardegsen

Mit „Mr. Händel im Pub“ ist ein Konzert am Samstag, 14. Mai, um 19.30 Uhr im Hardegser Muthaus überschrieben. Dabei steht der schmale Grat zwischen Barock und Folk im Mittelpunkt des Abends mit dem Ensemble „I Zefirelli“: Es singen und musizieren Jeroen Finke (Bariton und Perkussion), Luise Catenhusen (Blockflöte), Maria Carrasco Gil (Violine), Jakob Kuchenbuch (Cello), Tobias Tietze (Laute) und Tillmann Albrecht (Cembalo).

Sie wollen beweisen, wie nah sich Folk und Barock auf den britischen Inseln gekommen sind und wie wunderbar beide Stile noch heute harmonieren.

Landolfshausen

In der St. Petri-Kirche in Ladolfshausen ist am Donnerstag, 19. Mai, um 19.30 Uhr der Gewinner des Sonderpreises „Musik und Raum“ der „Händel-Competition“ zu hören. Die Preisträger haben ein Konzept für die Aufführung in der Holzkirche entwickelt.

Auf dieses Konzert freut sich Jochen Schäfsmeier, der Geschäftsführende Intendant, ganz besonders, wie er bei der Programmvorstellung für das Festival, das unter dem Motto „Neue Horizonte“ steht, verriet.

Jochen Schäfsmeier, Geschäftsführender Intendant
Jochen Schäfsmeier, Geschäftsführender Intendant © Harald Hoffmann/nh

Osterode

Ein Gesprächs-Cembalo-Konzert mit Prof. Christian Rieger von der Essener Folkwang Universität der Künste steht am Samstag, 14. Mai, um 15 Uhr in der Marktkirche St. Aegidien in Osterode unter dem Titel „Partimento“.

Der Gast bekommt lediglich einen Generalbass als Vorgabe und entwickelt daraus neue musikalische Welten. Die Besucher dürfen sich auf Improvisationen der Extraklasse freuen.

Seeburg

 Mit dem Sonnenaufgang beginnt am Samstag, 21. Mai, um 5 Uhr das Konzert „Sunrise“ im Wellenreiter in Seeburg. Anna Torge (Mandoline) und Michael Freimuth (Laute) präsentieren ruhig-besinnliche Musik von Georg Friedrich Händel, Domenico Scarlatti und ihren Zeitgenossen. Anschließend wird gemeinsam gefrühstückt. Foto: Harald Hoffmann/nh

Weitere Infos und Tickets unter haendel-festspiele.de (Bernd Schlegel)

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