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Händel-Festspiele laden zum Wettbewerb ein

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Von: Bernd Schlegel

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Ensemble Mozaïque: Die Musiker waren Preisträger im vergangenen Jahr.
Ensemble Mozaïque: Die Musiker waren Preisträger im vergangenen Jahr. © privat/nh

Noch bis Ende Januar sind Bewerbungen für die „Göttingen Händel Competition“ möglich.

Göttingen – Im vergangenen Jahr zog der Musik-Wettbewerb wegen Corona in den digitalen Raum um. Im Mai soll nun wieder in Präsenz gespielt werden. Deshalb hoffen die Organisatoren von den Göttinger Händel-Festspielen auf viele Bewerbungen. Neben dem Hauptpreis wird 2022 erstmals der Sonderpreis „Musik und Raum“ vergeben. Schließlich hört das Auge mit. Darum sind junge Künstlerinnen und Künstler eingeladen, ein auf den ausgewählten Ort zugeschnittenes Konzept zu entwickeln: die St. Petri-Kirche in Landolfshausen.

Seit 2017 legt die „Göttingen Händel Competition“ den Fokus auf die Förderung junger Talente und verbindet dabei Wettbewerbsinhalte eng mit dem Festspielmotto: So erwartet das Publikum und die Jury in 2022 Aufregendes – nämlich: „Neue Horizonte“. Neben dem Hauptpreis (5000 Euro) und dem Sonderpreis „Musik und Raum“ (2000 Euro) können die Wettbewerbsteilnehmer auch den Bärenreiter Urtext-Preis und den Publikumspreis gewinnen. Der Wettbewerb ist inzwischen ein wesentlicher Bestandteil der Festspiele geworden, die Künstler und Freunde der Alten Musik aus aller Welt jedes Frühjahr in Göttingen zusammenbringen, um die Musik Händels zu genießen.

Bewerben können sich Ensembles der Alten Musik (zwei bis sieben Mitglieder) mit einem barocken Programmschwerpunkt. Die Altersgrenze für Einzelmitglieder liegt bei 35, für Ensembles bei durchschnittlich 32 Jahren. Der Wettbewerb findet am 16. und 17. Mai in Göttingen statt. Die Preisträgerkonzerte sind am 18. und 19. Mai vorgesehen. Die teilnehmenden Ensembles verpflichten sich zur Anwesenheit in Göttingen während des Wettbewerbs. Alle Details zum Wettbewerb können unter zu.hna.de/haendel122 abgerufen werden. (Bernd Schlegel)

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