Handfester Streit nach Unfall auf Autobahnzubringer

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Göttingen. Zu einer handfesten Auseinandersetzung kam es am Mittwoch nach einem Unfall auf dem Autobahnzubringer Göttingen-Nord. Das berichtet die Polizei.

Der Vorfall ereignete sich gegen 14.45 Uhr auf dem Zubringer zur Autobahn 7. Dabei wurde eine 22-jährige Beifahrerin eines Autos leicht verletzt. Ein dreijähriges Kind blieb unverletzt. Ein Beteiligter des Unfalls wurde bei einer anschließenden Auseinandersetzung durch den Unfallgegner verletzt.

Ein 52-jähriger Opel-Fahrer aus Adelebsen war auf dem Zubringer auf der rechten Spur Richtung Autobahn unterwegs. In Höhe der Anschlussstelle Holtensen wechselte er, offenbar ohne zu blinken, auf den Überholfahrstreifen. Hintergrund: Der Mann wollte einem anderen Auto das Auffahren zu ermöglichen.

Der Fahrer eines nachfolgenden Autos bremste daraufhin stark ab, kam ins Schlingern und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Bei diesem Unfall wurde die 22-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Der gleichaltrige Fahrer und ein dreijähriges Kind blieben unverletzt. Bei einem anschließenden Disput griff der 22-Jährige den Opel-Fahrer an. Der stürzte dabei zu Boden und verletzte sich am Kopf.

Der Autobahnzubringer musste während der Bergungs- und Fahrbahnreinigungsarbeiten in Richtung Autobahn 7 für etwa 90 Minuten gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. (bsc)

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